von
bis

Kalender

April
 
DI 16. März - DO 29. April 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

AUSSTELLUNG "ME AND THE PERSIMMON TREE"

Bis 29. April läuft die Ausstellung „Me and the Persimmon Tree“ der iranischen Künstlerin und Poetin Maryam Farhang, die in Teheran lebt und 1993 dort geboren ist. Ihr „Artist in Residence“ Aufenthalt in Wien musste Corona-bedingt auf 2022 verschoben werden, ihre Bilder werden aber bereits jetzt im Aktionsradius Wien gezeigt und können auch käuflich erworben werden.

Der Filmemacher Michael Pilz hat im Verlag Bibliothek der Provinz (www.bibliothekderprovinz.at) das gleichnamige Buch '"Me and the Persimmon Tree" mit Gedichten und Bildern von Maryam Farhang herausgegeben.

Eintritt: Freie Spende!

Besichtigung ist nur nach Voranmeldung möglich: office@aktionsradius.at

Infos: www.aktionsradius.at

Programmschiene:
DI 20. April 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILM UND GESPRÄCH

Der Lockdown schlägt sich bei vielen Kindern und Jugendlichen auf die Psyche. Ende Jänner schlug das Wiener AKH Alarm: Immer mehr Kinder leiden an Essstörungen und Depressionen; die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist überfüllt und aufgrund der Überlastung und langen Wartezeiten müsse bereits „triagiert“ werden. Oft sind es gesunde Kinder ohne Vorbelastungen aus liebevollen Familien, die jetzt unter schweren Störungen leiden. Die Ergebnisse einer Anfang März veröffentlichten Studie sind ähnlich besorgniserregend: 56 Prozent der Schülerinnen und Schüler leiden unter einer depressiven Symptomatik, die Hälfte unter Ängsten, ein Viertel unter Schlafstörung, und 16 Prozent haben – täglich oder an mehr als der Hälfte der Tage – suizidale Gedanken.

Unter der Moderation der Journalistin Eva Pfisterer lädt der Aktionsradius Wien Judith Raunig (klinische Psychologin) und Christine Saahs (Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Anthroposophisch erweiterte Medizin und Expertin für europäische Gesundheitspolitik) zu einem Gespräch. Beide fordern seit langem einen anderen Umgang mit den schützenswertesten Mitgliedern unserer Gesellschaft – den Kindern! Christine Saahs: „Unsere Kinder brauchen SCHUTZ. Und wir machen gerade das Gegenteil! Sätze wie „Ich bringe meine Oma um oder wenn ich die Oma besuche, dann stirbt sie“ machen Kindern große Angst. Viele Kinder denken jetzt ans Sterben. „Wer ist schuld? Wer hat wen angesteckt?“

Judith Raunig hat als Filmemacherin – gemeinsam mit Patricia Marchart – den Film „Lockdown Kinderrechte“ produziert (90min, 2021), der zum Einstieg gezeigt wird. Mit: Nina Proll, Maria Rösslhumer, Katrin Skala, Christine Saahs, Silvia Dovits, Alexandra Vöhringer, Bettina Kohl, Laura Rösner, Andreas Sönnichsen, Christian Schubert, Martin Sprenger, Christian Fiala, Reinhard Raunig- Peneder, Werner Winterstein. https://www.lockdown-kinderrechte.at/

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Aufgrund des aktuellen Lockdowns und Veranstaltungsverbots:
Veranstaltung via LIVESTREAM - Zusehen über diesen Link:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

DO 22. April 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

VORTRAG URSULA BAATZ (Achtung: neuer Termin 22.4.!)

Die noch immer andauernde Covid-Krise schlägt sich bei vielen Menschen auf die Psyche. Was machen Sie, wenn es Ihnen schlecht geht, wenn Sie sich ärgern oder sich einsam und verlassen fühlen? Die Religionswissenschaftlerin, Philosophin und Publizistin Ursula Baatz stellt in ihrem Vortrag „Handwerkszeug“ und „Kraftquellen“ vor, die in schwierigen Lebensphasen und Krisen zu lebensstiftenden Qualitäten werden können. Achtsames Selbstmitgefühl stärkt und hilft, mit schwierigen Situationen in Beruf und Privatleben leichter umzugehen. Achtsamkeit und (Selbst)-Mitgefühl sind grundlegende menschliche Fähigkeiten, die kultiviert werden können. Wohlbefinden wird dadurch gefördert und vermeidbares Leiden reduziert. Selbstmitgefühl ist die praktische Umsetzung von "Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst". Es bedeutet, sich selbst auch in Krisenzeiten und schwierigen Situationen genau so viel Zuwendung, Großzügigkeit und Respekt entgegenzubringen wie einem geliebten Menschen in derselben Situation. Das ermöglicht, Mitmenschen und Mitwelt wirklich Mitgefühl entgegenbringen zu können, sich persönlich zu stärken und Krisenzeiten zu meistern. Ursula Baatz beschäftigt sich als Vortragende und Trainerin mit Achtsamkeit, Somatic Experiencing, Inner Listening, Qi Gong sowie spirituellen Erfahrungen an der Schnittstelle von Christentum und Zen-Buddhismus. www.baatz.at

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Aufgrund des aktuellen Lockdowns und Veranstaltungsverbots:
Veranstaltung via LIVESTREAM - Zusehen über diesen Link:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

DI 27. April 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

GERALD HÜTHER IM GESPRÄCH MIT RENATA SCHMIDTKUNZ (Livestream/Video)

„Die Zeit ist reif für ein riesiges Erwachen. Es ist Zeit für eine Welt, in der man leben kann.“ … liest man auf der Website der neuen Initiative www.liebevoll.jetzt, die der Neurobiologe, Hirnforscher und Bestsellerautor Prof. Dr. Gerald Hüther im Dezember 2020 mitbegründet hat. Die Initiative, in Gang gebracht durch die „Akademie für Potentialentfaltung“, will Menschen zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst einladen – gerade in Zeiten der Krise. Im Gespräch mit der Ö1-Journalistin Renata Schmidtkunz erläutert Gerald Hüther die Intentionen dieser Initiativen und spricht zu seinen aktuellen Büchern „Lieblosigkeit macht krank“ sowie „Wege aus der Angst“. Gerade in Zeiten der Covid-Krise sowie der ins Leben massiv eingreifenden Covid-Maßnahmen sind viele Menschen mit der „Unvorhersehbarkeit des Lebens“ und mit (Existenz)Ängsten konfrontiert – sowie mit der Frage, wie die Selbstheilungskräfte gestärkt werden und trotz Krise ein glückliches, sinnerfülltes Leben möglich ist. Die Instrumentalisierung der Angst (das Schüren oder Beschwichtigen), die man im letzten Jahr intensiver denn je erlebt hat, macht Menschen abhängig und manipulierbar, beraubt sie ihrer Freiheit. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz thematisiert Gerald Hüther (per Video zugeschaltet), was wir als Einzelne tun können, um nicht zu Getriebenen der von anderen oder Interessengruppen geschürten Ängste zu werden.

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Aufgrund des aktuellen Lockdowns und Veranstaltungsverbots:
Veranstaltung via LIVESTREAM - Zusehen über diesen Link:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

DO 29. April 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

VON DER BEDROHUNG ZUM AUSNAHMEZUSTAND

Die Machtausübung unserer Tage basiert auf mehreren Säulen. Noch immer scheint jene Definition zu gelten, mit der Antonio Gramsci vor bald 100 Jahren den (bürgerlichen) Staat beschrieb: „Hegemonie, gepanzert mit Zwang“. Die jeweiligen Regierenden erkaufen die Akzeptanz zu ihrer Politik mit materiellen Zugeständnissen – so dies ökonomisch möglich ist. Parallel dazu betreiben sie eine Herrschaftstechnik, die immer offener zutage tritt: die Erzeugung von Angst. Dies ermöglicht dem Staat stärkere Befugnisse und lenkt die Aufmerksamkeit der Menschen auf das jeweilige Drohszenario. Der Sammelband „Herrschaft der Angst“ (www.mediashop.at)  setzt sich mit historischen Beispielen und Auswirkungen dieser – im Zuge der sogenannten Corona-Krise verstärkten – Strategie auseinander. Von den Notstandsverordnungen in der BRD der 1970er-Jahre über das Beispiel der israelischen Politik der Furcht bis zur Islamophobie und den Pandemie-Verordnungen reicht der Bogen der Beiträge. Dazu werden auch kulturelle und psychologische Folgen der Herrschaft durch Angst in den Blick genommen, die wiederum in negativer Weise auf die Gesellschaft zurückwirken. Ein emanzipatorischer Aufbruch ist dringend notwendig. Dafür ist eine Kritik an der verordneten Angst unerlässlich. Im Aktionsradius präsentiert Co-Herausgeber Stefan Kraft (Promedia Verlag) gemeinsam mit den Mitwirkenden Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin), Birgit Sauer (Politikwissenschaftlerin) und Wolf Wetzel (Publizist) das aktuelle Buch.

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Aufgrund des aktuellen Lockdowns und Veranstaltungsverbots:
Veranstaltung via LIVESTREAM - Zusehen über diesen Link:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

05.06.2021_DIE KRAFT DES WEIBLICHEN

Wäre ein friedvolleres, kreativeres Leben auf unserem Planeten möglich, wenn mehr Frauen an der Macht wären? Ein Blick auf die aktuell mächtigen Frauen der Welt gibt wenig Gruind zur Hoffnung, weil das Feminine/Weibliche (als Lebensprinzip für Frauen und Männer) leider nicht gelebt und vertreten wird.
In einer Veranstaltungsserie thematisieren wir den heutigen Feminismus, matrilineare Gesellschaften und widmen uns eindrucksvollen Frauen und Persönlichkeiten, die Mut machen und Hoffnung geben. Sie ermutigen dazu, die weibliche Kraft einzubringen und allen Krisen der Welt entgegen zu setzen. Als Inspirationsquellen und Vorbilder laden sie dazu ein, mehr Weiblichkeit in Politik und Gesellschaft einzubringen, um positive Impulse und nachhaltige Transformation zu unterstützen. Gemeinsam mit weisen Frauen besinnen wir uns auf die Stärken des Weiblichen: Intuition, Kreativität, Gemeinsamkeit, Ganzheitlichkeit, Spiritualität, Selbst- und Nächstenliebe.

Mai
DI 04. Mai 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILM UND GESPRÄCH

Johanna Dohnal war eine der ersten Feministinnen in einer europäischen Regierung, sie war Staatssekretärin und Frauenministerin. 1995 ist man die österreichische Frauenministerin Johanna Dohnal endlich losgeworden. Sie war Sand im Getriebe und unbequem.

„Die ÖsterreicherInnen liebten oder hassten sie. Dazwischen gab es nichts. Die amerikanische Frauenbewegung war weit weg und Alice Schwarzer war nach Simone Beauvoir die Feministin, die für uns von Bedeutung war. Doch Johanna Dohnal war Feministin und als Staatssekretärin und Frauenministerin diejenige, die so viel für uns Frauen erreicht hat..." (aus dem Regiestatement/Sabine Derflinger)



Der Film DIE DOHNAL von Regisseurin Sabine Derflinger setzt der Ikone dieser österreichischen Politik ein Denkmal, thematisiert ihre Errungenschaften und schafft damit eine Identifikationsfigur für heutige und nachfolgende Generationen. Eine internationale Studie bescheinigte Österreich im Jahre 2017 erst in 170 Jahren Gendergerechtigkeit zu erreichen … in diesem Sinne ist es auch ein Film gegen das Vergessen und für eine gleichberechtigte Zukunft. Nach dem Film: Gespräch mit Niki Mossböck, die für DIE DOHNAL Dramaturgie und Montage übernahm. Moderation: Elisabeth Scharang. Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

DI 11. Mai 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILM RENATA KELLER ÜBER VIMALA THAKAR

Wäre ein friedvolleres, kreativeres Leben auf unserem Planeten möglich? In einer Zeit, in der der Zustand des Planeten laut zu uns spricht und fragt: Was ist uns das Leben, das Lebendige wert? Und was ist uns noch heilig? Diese Fragen führten die Regisseurin Renata Keller zur indischen Mystikerin, Philosophin und Grassroots-Aktivistin Vimala Thakar (1921 – 2009). Eine Begegnung, die ihr Leben tief inspiriert und verändert hat. Fast zwanzig Jahre später stellt sie das tiefgründige Werk dieser faszinierenden Frau in den Kontext unserer Zeit und setzt ihren dringlichen Aufruf zum ganzheitlichen Denken und Handeln in ein filmisches Kunstwerk um. Der Film „Im Feuer der tanzenden Stille“ zeichnet das Porträt und den beeindruckenden Lebensweg einer unabhängigen Inderin, die – inspiriert von Gandhi – unaufhörlich bis zu ihrem Tod für soziale Gerechtigkeit und die Bildung junger Menschen in Indien kämpfte und sich für Frieden einsetzte. Mit ihrer kollaborativen und kreativen Art praktizierte sie ganz intuitiv eine weibliche Art der Führung.

Der Film ist eine Ode an die Kraft der Stille, ein Andachtslied an das Leben, ein Tanz mit der Würde. Eine feurige Besinnung auf die Kraft unserer Verantwortung. Es ist ein Liebesgedicht, angeregt durch das rebellische Leben einer großmütigen Inderin. Infos: https://imfeuerdertanzendenstille.de
Im Anschluss an den Film gibt es ein Videogespräch mit Regisseurin Renata Keller
Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

DI 18. Mai 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

BUCHPRÄSENTATION & PERFORMANCE MAREN RAHMANN

Lili Körber zählte zu einer Generation von deutschsprachigen Schriftstellerinnen (wie Anna Seghers und Veza Canetti), die in den 1920er- und 1930er-Jahren mit sozialkritischen Reportagen und Büchern ein großes Publikum erreichten. Ihre Werke erschienen als Fortsetzungsromane in verschiedenen Tageszeitungen, darunter der ebenso humorvolle wie politische Reisebericht „Begegnungen im Fernen Osten“, der nun zum ersten Mal seit seinem Erscheinen 1936 wieder aufgelegt wird. Darin schildert die Autorin ihre abenteuerliche Reise im Jahr 1934 per Zug und Schiff nach Japan, China und nach Birobidschan, das von Stalin gegründete Jüdische Autonome Gebiet in Sibirien.

Lili Körber wurde 1897 in Moskau als Tochter eines österreichischen Seidenkaufmanns und seiner aus Warschau stammenden Frau geboren. 1915 übersiedelten die Körbers zuerst nach Berlin und später nach Wien, wo Lili Körber als Schriftstellerin und Journalistin tätig war. 1938 emigrierte sie nach Frankreich und später in die USA. Lili Körber starb 1982 in New York.

Gemeinsam mit dem Promedia Verlag (www.mediashop.at) werden das Buch sowie die eindrucksvolle Autorin und Weltenreisende vorgestellt. Die Performerin und Sängerin Maren Rahmann liest aus Lili Körbers „Begegnungen im fernen Osten“ und bringt auch Musik mit. Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

MI 19. Mai 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILM TATIA SHKIRTLADZE & GESPRÄCH

Der Film Glory to the Queen von Tatia Shkirtladze (2020, 82min, OmU) erforscht ein außergewöhnliches biografisches Gewebe zwischen vier Frauen, die während der Sowjetzeit zu Ikonen der obersten Schachriege wurden. Im Mittelpunkt stehen die legendären sowjet-georgischen Schachspielerinnen Nona Gaprindaschwili, Nana Alexandria, Maia Tschiburdanidse und Nana Iosseliani. Von Anfang der 60er Jahre an bis zum Zerfall der Sowjetunion waren es diese vier Spielerinnen, die das Spiel revolutionierten und es im internationalen Kontext auf Weltmeisterniveau brachten. Der Film führt uns nach Tiflis in Georgien, wo die Frauen heute leben. Die vier, die im olympischen Team der Sowjetunion oft zusammen gespielt haben, waren aber Zeit ihres Lebens auch verbissene Gegnerinnen am Schachbrett.

Glory to the Queen bringt sie noch einmal zusammen. Es ist ein Film über Siegen und Verlieren am Schachbrett und im Leben, und über das Auflehnen gegen ein mächtiges, männliches System. Eine filmische Reflexion darüber, wie der Kampf einzelner Frauen um Unabhängigkeit und Freiheit in individuellen und kollektiven Lebensgeschichten widerhallt.



Im Anschluss an den Film führt Ania Gleich ein Gespräch mit Regisseurin Tatia Shkirtladze. Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

DI 25. Mai 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

ERZÄHLABEND BIANCA TSCHAIKNER

Auf der Suche nach Inspiration reist die Künstlerin und Geschichtenerzählerin Bianca Tschaikner durch die ganze Welt und dokumentiert ihre Reisen in ihren Skizzenbüchern. An diesem Abend teilt Bianca Tschaikner Geschichten und Zeichnungen von Aufenthalten bei zwei ganz besonderen Gesellschaften: Den Khasi in Meghalaya (Nordostindien) und den Minangkabau auf West Sumatra (Indonesien). Die Khasi und die Minangkabau sind jeweils matrilineare und matrilokale Kulturen, was heißt, dass alles den Frauen gehört, der Familienname und -besitz über die weibliche Linie weitergegeben wird, der Mann nach der Hochzeit ins Haus der Frau zieht und der Mutterbruder die Rolle des Vaters übernimmt. Dieser Vortrag ist eine spannende Gegenüberstellung von zwei faszinierenden Kulturen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. In ihren Skizzenbüchern dokumentiert Bianca Tschaikner Mythen und Bräuche, Traditionen und Alltagsgeschichten, sammelt Anekdoten und Atmosphären, erzählt von Kuriosem und Berührendem. 



Nach dem Vortrag führt die Ethnologin Andrea Hiller ein Gespräch mit Bianca Tschaikner. Ihre Forschungstätigkeit führte sie zu den matrilinear organisierten Wemale, die auf den Molukken verortet sind, und das Leben der Minangkabau auf West-Sumatra lernte sie auf späteren Reisen ebenfalls kennen. Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

Juni
 
DI 01. Juni 2021
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

BUCH BEATE HAUSBICHLER & GESPRÄCH

Das aktuelle Buch von Beate Hausbichler (2021, www.residenzverlag.com) analysiert, wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde. Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der „markttaugliche Feminismus“ verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung mit so dringlichen Zielen bedeutet.

Nach der Buchpräsentation diskutiert die Autorin Beate Hausbichler in einem Podiumsgespräch mit der Philosophiestudentin Ania Gleich (Moderation) und mit der Ethnologin/Kulturvermittlerin Andrea Hiller über die Schattenseiten des „markttaugichen Feminismus“ sowie über Möglichkeiten, die Anliegen der Frauenbewegung in den heutigen Gesellschaften effizienter zu vertreten.
Anmeldung erforderlich! (office@aktionsradius.at)
 

Eintritt: Freie Spende!

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11

Wir bitten um Ihre Anmeldung! (office@aktionsradius.at)

Im Falle von Lockdown/Veranstaltungsverbot Zusehen via LIVESTREAM:
https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream (ohne Anmeldung)

Aktuelle Infos finden Sie auf unserer Website www.aktionsradius.at

    Hier können Sie den April-FLYER 2021 abrufen.
   
(ACHTUNG! Der Termin 13.4. Ursula Baatz wurde auf 22.4. verschoben!!)