von
bis

Kalender

Jänner
 
MO 24. Jänner 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Konzert Pamelia Stickney und Chi Rich - LIVESTREAM!

Tuwienerische Gesänge. Pamelia Stickney und Chi Rich interpretieren mit Obertongesang, Gitarre und Tschinello klassische Werke von Bizet, Schubert, Strauss oder auch ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart (am Vorabend von dessen 266. Geburtstages). Der Wiener Obertonsänger Chi Rich reiste 1995 nach Tuva (Sibirien) um dort die Technik des Zentralasiatischen Kehlgesangs zu erlernen. Inzwischen hat er so viel geübt, dass er sogar Klassiker damit interpretieren kann. Pamelia Stickney kommt aus Californien, lebt in Wien, ist auch als Theremin-Virtuosin bekannt. In diesem Duo spielt sie allerdings Cello, oder besser gesagt Tschinello, ein mit Schlagwerk ausgestattetes Violoncello, und kann so ihre Liebe zu akustischer (unverstärkter) Musik, die sie mit Chi Rich teilt, ausleben.

Das Konzert findet als virtuelle Veranstaltung im Livestream statt.
Am Mittwoch 26.1. wird der Konzertmitschnitt in den öffentlichen Raum projiziert und am Vorplatz/Gaußplatz 11 (=LICHTBLICK GAUSSPLATZ) zu hören und zu sehen sein, um den Vorübergehenden in der veranstaltungslosen Zeit ein paar schöne, künstlerische Momente zum Innehalten und kurzen Verweilen anzubieten.

Eintritt: frei

18.30 Uhr Konzert im Livestream (virtuell) - keine Anmeldung!

Programmschiene:
DI 25. - MO 31. Jänner 2022
12:00 Uhr
Öffentliche Räume

Irritationen - Performances - Kunst

Aktionsradius goes Performance
Im Jänner 2022 wird ein kleines Ensemble von drei PerformerInnen seinen Aktionsradius im öffentlichen Raum erkunden – mit Elementen aus Tanz, Musik, Spiel und Irritation. Das Zentrum, von dem aus sich die Performer immer wieder sternförmig wegbewegen werden, wird der Aktionsradius (und Lichtblick) am Gaußplatz sein. Über den Zeitraum von 10.-31.01.22 wird sich das Ensemble vorrangig im öffentlichen Raum der Erkundung und Erforschung der Grenzen der Normalität hingeben.

Was darf man? Was kann man? Was will man?
Grenzverschiebungen werden womöglich sowohl bei den Ausführenden, als auch bei Vorbeikommenden passieren und neue Perspektiven fordern und fördern. Menschen im öffentlichen Raum werden zu Zuschauenden, zu Zeugen und optional auch zu Mitwirkenden. Die Arbeit ist prozesshaft, eine Kamera/Handykamera wird Momente dieses Prozesses begleiten. (Ab Februar im Medienarchiv abrufbar: www.aktionsradius.at)

Ort: im öffentlichen Raum, ausgehend vom "Lichtblick" Gaußplatz 11

Programmschiene:
MI 26. Jänner 2022
18:00 Uhr
Projektion im öffentlichen Raum am Vorplatz Gaußplatz 11

Projektion im öffentlichen Raum, Mittwoch 18-19 Uhr

In einer kultur- und veranstaltungslosen Zeit braucht es Lichtblicke. Einmal in der Woche, Mittwochabend ab 18 Uhr, wird der Aktionsradius künstlerische Impressionen (Musik, Klang, Videoclips) vom Innenraum in den Außenraum projizieren, auf den Vorplatz Gaußplatz 11 (= LIchtblick Gaußplatz), um den PassantInnen - en passant - künstlerische Momente zum Innehalten und kurzen Verweilen anzubieten. En passant ist auch virtuell über unsere Website abzurufen: https://aktionsradius.at/content/en-passant

 Tuwienerische Gesänge. Pamelia Stickney und Chi Rich interpretieren "Klassiker" mit Obertongesang, Gitarre und Tschinello: Werke von Bizet, Schubert, Strauss sowie ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart (am Vorabend dessen 266. Geburtstages).

Ort: LICHTBLICK GAUSSPLATZ, Vorplatz Gaußplatz 11 - Projektionen im öffentlichen Raum.

En passant ist auch virtuell über unsere Website abzurufen:
https://aktionsradius.at/content/en-passant

Programmschiene:
MO 31. Jänner 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Vortrag mit Thomas Lindenthal - LIVESTREAM!

„Man wird nicht dadurch erleuchtet, dass man sich Lichtgestalten vorstellt, sondern durch Bewusstmachung der Dunkelheit“ sagt Carl Gustav Jung. Thomas Lindenthal, Traumcoach nach C.G. Jung, lädt in seinem Vortrag zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem LICHT, auch in Verbindung mit dem seelischen Reifungsprozess bzw. der „Individuation“, wie C.G. Jung dies nannte. Das Licht hat eine große Symbolkraft für die Seele – sie ist Quelle und Symbol der Lebensenergie, Liebe, Vertrauen, Hilfe und Zuversicht. Licht bringt Orientierung ins Dunkle: Das Licht des Bewusstseins zu nehmen, um das Dunkle des Unbewussten und seine verborgenen Botschaften zu erhellen - das ist eine der zentralen Aufgaben der tiefenpsychologischen Traumdeutung nach C.G. Jung.

„Das Leben ist ein großes Abenteuer hin zum Licht“ (Paul Claudel, ein Zitat, das von Hans Scholl sehr geschätzt wurde). Das bedeutet gegen die Schwerkraft der Resignation, des Zweifels, der Angst oder des Grolls hin zum Licht zu kommen. Das ist ein Abenteuer, wofür es Energie und Einsatz gegen diese Schwerkraft braucht. Dann kommt aber noch viel mehr Energie zurück, denn „wir sind in unserer Psyche als Energiereaktoren gebaut“ (Veronica Gradl).

Thomas Lindenthal hat am C.G. Jung-Institut in Zürich Jung´sche Psychologie studiert und ist im Hauptberuf an der Boku Wien beschäftigt.

Eintritt: frei

Der Vortrag "LICHT" findet als virtuelle Veranstaltung statt. Keine Anmeldung erforderlich!

Programmschiene:
TUGENDEN*LEBENSFRAGEN

Den Zeiten allgemeiner Erschöpfung und Schwere wollen wir mit der Leichtigkeit des Lichts und der Kraft der Kunst begegnen. In Transformations- und Krisenzeiten werden wir mit den wesentlichen Fragen des Menschseins konfrontiert. Unruhe im Außen kann eine Einladung sein, im Innen zur Ruhe zu kommen; der kollektive Schatten ein Aufruf, in lichtvolle Themen zu investieren. In diesem Sinn planen wir als ersten Jahresschwerpunkt eine Livestream-Reihe „Salongespräche“ zu menschlichen Tugenden, Werten, Lebens- und Sinnfragen.

Februar
MI 02. Februar 2022
17:50 Uhr
Lichtblick Gaußplatz 11 & Lichtblick Stadtpark/Wiental

Performative Kundgebung * Percussion * Tradition

Das Fest Mariä Lichtmess war in früherer Zeit ein wichtiges Datum, ein Lostag im Jahreslauf, bis 1912 auch ein offizieller Feiertag. An Lichtmess, 40 Tage nach Weihnachten, wurden die Christbäume entsorgt, die Krippen abgebaut, die Kerzen geweiht und Lichterprozessionen abgehalten. Für Bauern endete die Winterpause, für Knechte und Mägde war Lichtmess „Zahltag“ und/oder „Kündigungstag“, an dem die Dienstherren gewechselt wurden. Bis 1912 war Mariä Lichtmess auch ein offizieller, religiöser Feiertag. In der Kirche Gaußplatz wird um 18.30 Uhr der traditionelle Gottesdienst zu Mariä Lichtmess gefeiert.

Auch wir greifen die Tradition auf und laden zu „Lichtblicken“ im öffentlichen Raum, zu Kundgebungen mit "Rhythm Sistas Unlocked":
17.50 Uhr: Lichtblick Gaußplatz – Kundgebung „Lighten Up“
19.30 Uhr: Lichtblick Stadtpark/Wiental (U4 Johannesgasse) – Kundgebung „Lighten Up“. In Kooperation mit WIENER LICHTBLICKE / NIPAS.


Im Zuge diverser Lock Downs fanden sich Künstlerinnen aus verschiedenen Bereichen online/offline zum illustren Ensemble "Rhythm Sistas Unlocked" zusammen. Im Zentrum kreativer Ereignisse befindet sich der Rhythmus, darum herum gruppieren sich musikalische, schauspielerische und performative Elemente. Rhythmisch-energetische, entfesselte Frauenpower versetzt das Universum in solidarisches, lustvolles, freudiges und heilsames Schwingen. Der zweite Februar wird an zwei Wiener Lichtblicken mit der rituellen, rhythmischen Performance "Lighten Up" im Rahmen von Kundgebungen erhellt.

Eintritt: frei

17.50 Uhr Kundgebung "Lighten up" am LICHTBLICK GAUSSPLATZ
Ort: Gaußplatz 11, im Freien am Vorplatz Gaußplatz 11

19.30 Uhr Kundgebung "Lighten up" am LICHTBLICK STADTPARK
Ort: Stadtpark / Wiental, U4 Stadtpark, Ausgang Johannesgasse

Eine Kooperation mit WIENER LICHTBLICKE, dem Leuchtturmprojekt des NIPAS – nomadic institute for political arts and sciences: www.nipas.ac.at


Bitte kommen Sie gesund!

Programmschiene:
DI 08. Februar 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Salongespräch: Victoria Coeln & Carsten Busse - LIVESTREAM!

Das Gespräch ist der Auftakt einer virtuellen Reihe von Salongesprächen zu Lebensthemen, Werten und Tugenden. Bis März werden unterschiedliche Begriffe ins Zentrum eines Gespräches gerückt: ZIVILCOURAGE, SINN, REIFUNG, LEBEN, VERGÄNGLICHKEIT etc.

Den Auftakt macht der Leipziger Künstler Carsten Busse, der mit seinen gesellschaftskritischen Scherenschnitten den Lichtblick Gaußplatz gestaltet und nun mit Victoria Coeln, der Initiatorin der Wiener Lichtblicke, die Bedeutung von ZIVILCOURAGE thematisiert – in der Ex-DDR sowie allgemein in Krisen- und Wendezeiten. Außerdem wird am LICHTBLICK GAUSSPLATZ Carsten Busses neuer Scherenschnitt „Paar“ eröffnet.

Infos/Victoria Coeln: https://www.coeln.at/; https://nipas.ac.at/
Infos/Carsten Busse:  https://www.carsten-busse.de/

Eintritt: frei

Der Gesprächsabend "ZIVILCOURAGE" findet als virtuelle Veranstaltung statt. Keine Anmeldung erforderlich!

Programmschiene:
DI 15. Februar 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Salongespräch: Ina Schmidt & Ania Gleich - LIVESTREAM!

In einer Zeit, die durch Angst vor Krankheit determiniert ist, wollen wir bewusst auch die Auseinandersetzung mit Leben und Sterben, Tod und Vergänglichkeit anregen. Wie leben wir unser Leben im Wissen, dass es unvermeidlich zu Ende gehen wird? Alles, was wir anfangen, geht seinem Ende entgegen; vom Moment der Geburt an ist der Mensch Abschieden ausgesetzt. Ein souveräner Umgang mit dieser existenziellen Erfahrung kann uns helfen, Vergänglichkeit als Teil des Lebens anzuerkennen.

Wir haben die Philosophin und Publizistin Ina Schmidt (http://www.denkraeume.net) eingeladen, um ihre „Philosophie des Abschieds“ mit uns zu teilen.  In ihrem Buch „Über die Vergänglichkeit“ führt sie uns vor Augen, in wie vielfältigen, alltäglichen ebenso wie außergewöhnlichen Zusammenhängen wir Abschied nehmen: Von Menschen, Erwartungen, Empfindungen, Überzeugungen und Gewissheiten. Abschied zu nehmen heißt auch, sich der eigenen Verletzlichkeit und Sterblichkeit zu stellen. Das bedeutet nicht, dass Verluste automatisch leichter, Schmerz erträglicher oder Entscheidungen einfacher werden. Doch wenn wir den Abschied als kulturelle und individuelle Praxis begreifen, können wir lernen, das Ende zu akzeptieren. Moderation: Ania Gleich.

Eintritt: frei

Der Gesprächsabend "VERGÄNGLICHKEIT" findet als virtuelle Veranstaltung statt. Keine Anmeldung erforderlich!

Programmschiene:
DI 22. Februar 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Salongespräch: Alexander Battyany & Andrea Hiller - LIVESTREAM!

Der Mensch auf der Suche nach Sinn. Der Mensch spürt eigentlich ganz genau, worum es im Leben geht: Er will sich selbst als sinnvoll erleben und will Sinnzusammenhänge erkennen. Das, was er Tag für Tag leistet, soll für etwas gut sein, etwas Wertvolles bewirken. Sein Dasein in den Gemeinschaften, in denen er sich persönlich einbringt, soll erfüllend sein. Was letztlich schmerzt, ist die Erkenntnis, etwas Sinnvolles nicht verwirklicht zu haben. Und wenn das Schicksal zuschlägt, soll es etwas geben, das einen auffängt und trägt, um trotzdem ein Ja zum Leben wagen zu können.

Die Sinn-Lehre Viktor Frankls, des Begründers der Logotherapie, gibt wertvolle Hilfestellungen zur Sinn-Suche in herausfordernden Zeiten. Hat unser Leben einen Sinn trotz der Vergänglichkeit, trotz des Todes? – Viktor Frankls These dazu war: Nur im Angesicht des Todes, d.h. in der Begrenztheit des Lebens hat es einen Sinn zu handeln, zu leben, zu lieben. Wir haben Univ.-Prof. Dr. Alexander Batthyany, Leiter des Viktor-Frankl-Instituts in Wien und Inhaber des Viktor Frankl-Lehrstuhls in Liechtenstein zu einem Gespräch über „Sinn“ eingeladen. Moderation: Andrea Hiller.

Eintritt: frei

Der Gesprächsabend "SINN" findet als virtuelle Veranstaltung statt. Keine Anmeldung erforderlich!

Programmschiene:
März
 
DI 01. März 2022
18:30 Uhr
virtuelle Veranstaltung (Livestream & digitales Medienarchiv)

Einführung mit Mischa Hendel & Simone Kaipel - LIVESTREAM!

Die eigene Lebenslinie oder Zeitleiste erstellen. In einer schnelllebigen Zeit (Internet, urbane Umgebung, beruflicher Stress) fehlt den Menschen oft die Zeit, zur Ruhe zu kommen, Bisheriges zu reflektieren und sich dem Besinnen zu widmen. Das Aufzeichnen und Aufschreiben von „Lebenslinien“ kann dies unterstützen. Wir holen die Vergangenheit in die Gegenwart, blicken auf persönliche Meilensteine und auf schwierige Lebensphasen, um die Zukunft aussichtsreicher zu sehen. Dabei wird die Vergangenheit nicht verherrlicht, aber positiv bewertet, um auch daraus zu lernen.

Die „Lebenslinie“ ist eine Methode zur Visualisierung der eigenen Biografie. Sie erfasst die „Hochs“ und „Tiefs“ des Lebens und unterstützt die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte. In einer Gruppe ist dies vielleicht einfacher. Beim Lebenslinien-Abend geht es nicht um eine „psychotherapeutische“ Anleitung, sondern vielmehr um den Austausch in der TeilnehmerInnen-Gruppe von ca. 5 Personen. (Bitte um Anmeldung!).

Den Abend leiten Mischa Hendel (Radiogestalter, Buchautor) und Simone Kaipel (langjährige Leitungserfahrung im Sozialbereich).

Eintritt: frei

Der Gesprächsabend "LEBENSLINIEN" findet als virtuelle Veranstaltung statt.
Wer aktiv mitmachen möchte, bitte um Anmeldung: office@aktionsradius.at

Für den Livestream ist keine Anmeldung erforderlich!

Programmschiene: