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Jänner
 
SA 25. Jänner 2020
11:30 Uhr
Aktionsradius Wien

Kulinarik-Flanerie mit Pinie Wang

Chinesisch Neujahr bildet den sinnlich-kulinarischen Auftakt unseres China-Schwerpunktes. Mit Pinie Wang fanden wir eine junge Österreicherin mit chinesischen Wurzeln, die ihr Wissen über echte chinesische Küche im Rahmen einer kulinarischen StadtFlanerie weitergibt. Nach einem kurzen Rundgang im „chinesischsten Grätzel“ von Wien, lädt Pinie in ein ausgewähltes authentisches Chinarestaurant, wo verkostet werden kann, was Chinas Küche an Vielfalt und Köstlichkeiten zu bieten hat.

Eintritt: Termin ist ausgebucht, Reservierung nur mehr auf Warteliste!


Kosten: 40 Euro (Führung inkl. mehrgängiges Essen, Wasser & Tee)
Beginn: 11.30 Uhr
Anmeldung erforderlich (01-3322694, office@aktionsradius.at)
Ort/Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben!

Programmschiene:
DI 28. Jänner 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

VIENNA CHINA TOWN INvisible | BUCH

Sechs Künstlerinnen mit chinesischen oder chinesisch-österreichischen Wurzeln werden mit einer kleinen Auswahl ihrer Arbeiten die Ausstellung im Veranstaltungsraum des Aktionsradius Wien gestalten. Eingeladen sind: Amanda Du, Li Cunqing, Moka SheungYan, Twan Geissberger, Wenli Meinzer und Yun Wang mit fotografischen Arbeiten und Malereien. Manche der Künstlerinnen leben seit vielen Jahren in Österreich, manche erst seit kurzer Zeit, einige sind Studentinnen oder Absolventinnen der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Alle eint ihr lebensgeschichtlicher Bezug zu China.

Im Rahmen der Vernissage präsentiert Fariba Mosleh ihr Buch „VIENNA CHINATOWN INvisible“ (präsens Verlag, 2014). Sie gibt darin einen Überblick über die hier lebende chinesische Community und portraitiert das chinesisch geprägte Wien. Fariba Mosleh (* 1985 Wels / OÖ) studierte Kultur- und Sozialanthropologie, Sinologie, Kulturmanagement und Künstlerisches Lehramt in Wien, Barcelona und Guangzhou.

Zusätzlich steuert Stefan Rozporka einige Fotografien aus dem chinesischen Alltagsleben, die im Rahmen von Arbeitsaufenthalten und Reisen in China entstanden sind, bei.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
FR 31. Jänner 2020
18:30 Uhr
Kellerlabyrinth Umschaid

Nobelschräges 20 Jahr-Erdball-Jubiläum

20 Jahre Erdball, ein Kellerlabyrinth von Herrnbaumgarten. In dieser Unterwelt erwartet Sie musikalischer Hochgenuss mit vielen heimischen und internationalen Musikerinnen und Musikern (Sarah Machac & Band, Attwenger, Philadelphy Trio mit Martin Eberle, Die Kellergeigen, Wiener Tschuschenkapelle, Melange Oriental, Fairway, Genussgeigerei, Wiener Brut, Betty Semper & the Fonkvibrators, Fritz Mooshammer & Peter Angerer, Wenzel im Trio, Vinobrass).

Auch Wein und kulinarische Köstlichkeiten werden zur Stimmung des Abends beitragen. Der Dresscode ist ein wenig nobelschräg in warmen Schuhen.

Alle, die den Bustransfer des Aktionsradius von Wien nach Herrnbaumgarten und retour in Anspruch nehmen möchten, bitte rechtzeitig anmelden!

Eintritt: € 30,- für den Bustransfer, € 40,- für den Ball

Stadtflucht-Bustransfer von Wien zum Erdball und retour:
Anmeldung erforderlich bis 18.1.2020
Kontakt: office@aktionsradius.at oder 01 332 26 94
Buskosten: 30 Euro, mit der Anmeldung zur Busfahrt wird eine Erdballkarte reserviert.
Abfahrtsort in Wien: 1200; Gaußplatz 11
Abfahrt um 18.30 Uhr, Rückfahrt von Herrnbaumgarten um 02.30 Uhr

Programmschiene:
02_Schwerpunkt CHINA - Reminder

Im Februar 2020 laden wir Sie auf eine Reise nach China ein. Wir versuchen, die häufigsten Missverständnisse zu thematisieren und den Blick auf China möglichst weit zu fassen, mit Einblicken in die chinesische Wirtschaft und Politik und auch mit Systemvergleichen des chinesischen Wegs („Beijing Consensus“) im Gegensatz zur westlichen Variante („Washington Consensus“), Thematisierung von sozialen Bewegungen, Protesten, Arbeitskämpfen aber auch „best practice“ Beispielen.

Februar
DI 04. Februar 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

ALTERNATIVE STRATEGIEN ZUR BELEBUNG LÄNDLICHER RÄUME

Lena Kohlmayr, langjährige Architekturvermittlerin des Architekturzentrum Wien (AzW) wird best practise Beispiele aus China vorstellen, die zeigen, welche Strategien die junge Pekinger Architektin Xu Tiantian in der Region Songyang der Landflucht entgegensetzt. Die Entwicklung des ländlichen Raums ist eine dringende globale Herausforderung und dynamische Urbanisierungsprozesse prägen weite Teile der Welt. In China begegnet man dem Strukturwandel nicht nur mit neuen Schnellzugtrassen und Breitbandversorgung bis ins hinterste Bergdorf, sondern auch mit kleinmaßstäblichen architektonischen Interventionen. Bauten, welche vorhandene Ressourcen und oft schon vergessene handwerkliche Traditionen einbinden, schaffen positive Zukunftsperspektiven für die kulturelle, soziale und ökonomische Entwicklung.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
FR 07. Februar 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

"Songs & other Stories"

Songs & Stories von zwei jungen, heimischen Singer/SongwriterInnen!

Eintritt: Freie Künstler-Spende!
Programmschiene:
DI 11. Februar 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILM & GESPRÄCH

Nach mehreren arbeitsbedingten Reisen nach Nordkorea und China richtete sich das Interesse von Filmemacherin und Kamerafrau Judith Benedikt vermehrt auf die chinesische Community in ihrer Heimat Österreich. So entstand ihr Film „China Reverse“ (Original mit deutsch-chinesischen Untertiteln, 91 Minuten, AUT/2014), wo sie sich auf die Spuren chinesischer Einwanderer der ersten und zweiten Generation in Österreich begibt, die vor allem in den Asia-Restaurants der Stadt und des Landes gestrandet sind. Im Anschluss an den Film ist ein Filmgespräch mit der Regisseurin vorgesehen. www.chinareverse.com

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
FR 14. Februar 2020
15:00 Uhr
Aktionsradius Wien

StadtFlanerie Weltmuseum

Gemeinsam mit dem Weltmuseum bieten wir eine StadtFlanerie und Sonderführung durch die Asien-Abteilung an, eine Überblicksführung „Cool-Tour: Der neue Blick auf China“: Begehrt, bewundert und imitiert: China war im 17. und 18. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für Europa. Doch um 1800 kippt das Image: Despotisch, grausam und rückständig wurde China aus europäischer Sicht von nun an dargestellt. Was war passiert? Welche Gründe gab es dafür und wie schlug sich das im Einzelnen nieder? – Dieses und mehr werden die BesucherInnen bei der StadtFlanerie durch die Schausammlung des Weltmuseums zu China erfahren.

 

Eintritt: Kosten: 15 Euro (Führungsbeitrag und Eintritt)

Beginn: 15.00 Uhr
Anmeldung erforderlich (01-3322695, office@aktionsradius.at)
Ort/Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben!

Die Führung ist ausgebucht, Anmeldung nur mehr auf Warteliste möglich.

Programmschiene:
DI 18. Februar 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

VORTRAG DANIEL FUCHS

„Neue Normalität“ in China? Soziale Proteste und staatliche Repression in der Ära Xi Jinping – so lautet der ausführliche Titel des Vortrags von Daniel Fuchs. Die politische Ökonomie der Volksrepublik China befindet sich in einem Prozess des Umbruchs. Zum einen sind die chinesischen BIP-Wachstumsraten nach zwei Jahrzehnten des Booms auf das niedrigste Niveau seit Anfang der 1990er Jahre gesunken, diese aktuelle Phase wirtschaftlicher Abkühlung und der damit verbundenen Bestrebungen für einen Umbau des Wirtschaftsmodells bezeichnet die chinesische Regierung als „Neue Normalität“ (xin changtai). Zum anderen haben soziale Unruhen in den vergangenen Jahren weiter zugenommen.

Der Vortrag bietet eine Analyse dieser jüngsten Entwicklungen: Worin liegen die Gründe für das verlangsamte Wirtschaftswachstum in China? Wie können wir die hohe Zahl an sozialen Protesten und Arbeitskämpfen erklären? Mit welchen konkreten Maßnahmen reagiert der chinesische Staat auf soziale Unruhen, und welche Handlungsspielräume stehen zivilgesellschaftlichen Akteuren zur Verfügung? Darüber hinaus werden auch aktuelle Entwicklungen hinsichtlich des Umgangs mit ethnischen Minderheiten, das Social Credit System und die Proteste in Hong Kong beleuchtet.

Daniel Fuchs, geboren in Graz, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, er hat Politikwissenschaft und Sinologie in Wien und Tianjin studiert.

 

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
DI 25. Februar 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

VORTRAG WERNER RÜGEMER

Der deutsche Publizist Werner Rügemer beschäftigt sich in seinem jüngsten Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ (papyrossa-Verlag Köln) mit dem Aufstieg der neuen Finanzakteure. Er thematisiert den Konflikt USA-EU-China und fokussiert sich in seinem Vortrag auf den Vergleich des westlichen Kapitalismus mit dem System in China. Er wird die Entwicklung und Entwicklungslogik der Volksrepublik China darstellen, aber im Vergleich zur Entwicklungslogik des US-geführten Westens, und daher auch den weltpolitisch entscheidenden Konflikt heute.

In seinem Vortrag konzentriert sich Rügemer auf die Unterschiede zwischen der chinesischen und der westlichen «Kapitalismus-Variante». Der größte Unterschied seien laut Rügemer die Eigentumsverhältnisse und, dass die Internationalisierung der chinesischen Investitionen ohne militärische Begleitung erfolge.

Werner Rügemer lebt in Köln und arbeitet als Publizist, Buchautor, Referent, Berater und Stadtführer.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
03_Themenschwerpunkt BALKAN

Mit dem Zerfall und der Zerstörung des ehemaligen Jugoslawien ging eine Reihe von Kriegen und Tragödien einher. Ein sozial und national aus dem Gleichgewicht geratener, total zerstörter Balkan war das Ergebnis. Propaganda von allen Seiten führte zur totalen Verunsicherung in der kritischen Öffentlichkeit im Westen. Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen – und dennoch sind für viele Menschen die Konflikte am Balkan nach wie vor schwer verständlich und nachvollziehbar. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, die konfliktreiche, ethnisch-vielfältige, emotional aufgeladene, instabile und faszinierende südosteuropäische Region aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Wir haben KünstlerInnen, ExpertInnen und Betroffene eingeladen, ihre Auseinandersetzungen mit dem Balkan, mit Ex-Jugoslawien und dem Ex-Kommunismus mit uns zu teilen. Das Monatsthema «Balkan» im März 2020 wirft den Blick auf unterschiedliche Regionen und Themen Ex-Jugoslawiens und erlaubt dem Aktionsradius, zu einer realistischeren Perspektive auf eine rätselhafte Region zu kommen, die so «abgelegen» ist, dass man sie vom Gaußplatz aus in zweieinhalb Stunden erreichen kann...

März
DI 03. März 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

AUSSTELLUNG*MUSIK*INFOS

Die Künstlerin Elsa Martini wird eine Ausstellung mit zwei Serien gestalten. Die Bilder der ersten Serie „Glück der Anderen“ (Mischtechnik auf Leinwand) nehmen Bezug auf Familiensituationen und rücken intime Momente von albanischen Festtagen und Familientreffen ins Zentrum. Die zweite Serie „made in Albania“ präsentiert Fotos von Alltagssituationen im (Post) Kommunismus ihres Heimatlandes. Die beiden Serien setzen sich mit der Zeit vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auseinander. Elsa Martini ist 1971 in Albanien geboren und lebt heute vorwiegend in Wien. Sie hat 1996 an der „Academy of Arts, Tirana University“ graduiert und 2012 den Master of Arts in Wien abgeschlossen. Die Künstlerin arbeitet konzeptionell und multimedial und konzentriert sich in ihren Arbeiten auf den Konflikt zwischen individuellem und sozialem Umfeld. Zur Ausstellungseröffnung spricht die albanische Kulturvermittlerin Erka Shalari. www.elsamartini.com

Enxhi Rroji (Klavier) wird mit klassischer und traditioneller albanischer Musik den Abend begleiten sowie Hintergrundinfos zum künstlerischen Leben in der Diktatur erzählen. 1971 in Tirana geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, kam sie bereits Ende der 1980er Jahre über Vermittlung eines österreichischen Dirigenten als 14-jähriges Mädchen aus dem damals noch kommunistischen Albanien nach Wien, um hier ihre weitere Musikausbildung zu absolvieren. Im Aktionsradius Wien wird sie neben traditionellen Volksliedern auch Werke ihrer Mutter (Lejla Agolli, 4.10.1950) zur Aufführung bringen, die eine der wenigen Komponistinnen im kommunistischen Albanien war und die Repressionen der Diktatur miterlebt hat. Sie wird auch im Aktionsradius dabei sein wird.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
FR 06. März 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Feine World-Music in der Arena Bar!

Feine World-Music in der Arena Bar!

Eintritt: Freie Künstlerspende!
Programmschiene:
DI 10. März 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

PODIUMSDISKUSSION

Unter der Moderation des Historikers und Balkanexperten Robert Pichler (Österreichische Akademie der Wissenschaften; Vorsitzender des Zentrums für balkanische Gesellschaften und Kulturen/CSBSC) diskutieren die Autoren Thomas Schmidinger und Hannes Hofbauer über die „Umkämpfte Region Kosovo“. Beide Autoren beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Balkan und dem Kosovo. Der Politikwissenschaftler und Nahostexperte Thomas Schmidinger hat 2019 ein Buch zur „Geschichte und Gegenwart eines Parastaates“ veröffentlicht und die wechselhafte Geschichte des Kosovo nachgezeichnet, die ihren Abschluss in einem wirklich unabhängigen Staat bislang noch nicht gefunden hat.
Der Historiker Hannes Hofbauer hat mit seinem Buch „Balkankrieg“ zehn Jahre nach der Zerstörung Jugoslawiens weltsystemisch und historisch fundiert den Balkankrieg und auch die Konsequenzen für die westeuropäischen Gesellschaften analysiert. Sein Buch „Experiment Kosovo – die Rückkehr zum Kolonialismus“ (2008) fokussierte auf den gescheiterten Staat und zeichnete zum besseren Verständnis der aktuellen Situation auch die Geschichte des Kosovo. Der Diskussionsabend wird die aktuellen Probleme des ethnisch, religiös und politisch vielfältigen sowie nicht allseits anerkannten jüngsten Staates Europas in den Mittelpunkt rücken, Zwanzig Jahre nach dem Krieg und elf Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo bleibt das Land eine umkämpfte Region – politisch instabil und ökonomisch an den Rand gedrängt. www.bahoebooks.net; www.mediashop.at

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
DO 12. März 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Varieté mit Martha Labil, Fräulein Brigitte & special guests

Im besonderen Ambiente der Margaretner Arena Bar wird einmal im Monat, meistens am 2. Donnerstag des Monats, zur Soirée Electrique eingeladen. Die Performerinnen Martha Laschkolnig ("Martha Labil") und Silvia Spechtenhauser ("Fräulein Brigitte") beleben mit gleichgesinnten Gästen die Varieté-Tradition der Arena Bar in neuer Form, führen in absurde Welten, bezaubern das Publikum und sorgen für Spannung, Überraschung und skurrile Momente.

Eintritt: Freie Spende!

Beginn: jeweils 19.30 Uhr. Einlass: 19.00 Uhr.
Freie Platzwahl - bitte rechtzeitig kommen!
Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117

Veranstalter: Martha Laschkolnig & Silvia Spechtenhauser
Kontakt: Martha Laschkolnig, http://www.marthalabil.com

Programmschiene:
DI 17. März 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

FILMGESPRÄCH DJORDJE ČENIĆ

Unten ist für viele Gastarbeiterfamilien im deutschsprachigen Raum Kroatien, Bosnien, Serbien, Herkunftsland, identitätsstiftender Bezugspunkt, Heimat, Ex-Jugoslawien, kultureller Background, Reisedestination, Kriegsregion und mehr. Djordje Čenić unternimmt mit Aufnahmen der Familienkamera und aktuellen Zeugnissen von Orten, Menschen und Erinnerungsstücken eine Reise in seine Vergangenheit als Gastarbeiterkind in Linz bis heute. Seine österreichisch-jugoslawische Herkunft dient als Ausgangspunkt für eine politische und persönliche Auseinandersetzung mit seinen Wurzeln und der eigenen Identität. Čenić gewährt tiefe Einblicke in seine Familiengeschichte und illustriert dabei den Spagat zwischen "oben" und "unten", der exemplarisch für Generationen von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern steht. https://www.film.at/unten

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
DI 24. März 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

BUCH & GESPRÄCH MARKO DINIĆ, MIT MISCHA G. HENDEL

Belgrad, Bomben und ein Krieg, der nicht vergehen will: Der in Salzburg/Wien lebende und auf Deutsch schreibende serbische Schriftsteller Marko Dinić beschreibt in seinem Debütroman "Die guten Tage" Impressionen aus einer Belgrader Jugend während der Bombardierung der Stadt im Jahr 1999. Er spannt den Bogen aber bis zur Gegenwart – mit einer Busfahrt, die von Wien via Budapest Richtung Belgrad führt. Als gemächliche Fahrt könnte man den „Gastarbeiter-Express“ nicht bezeichnen, es geht hoch her an Bord des Busses, in dem die serbische Diaspora auf Heimatbesuch fährt. Es wird geflucht, gegrölt und gegen Kroaten oder Muslime oder Amerikaner oder Österreicher oder Politiker gewettert. Mittendrin in diesem Inferno: Ein Ich-Erzähler, der kurz nach der Matura und den Nato-Bombardements Belgrad verließ, um in Wien das Fürchten zu lernen.
In diesem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden "Gastarbeiter-Express", rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Milosević, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben. Entkommen ist er dem Balkan auch dort nicht. In beeindruckenden Bildern erzählt Marko Dinić zwanzig Jahre nach dem Bombardement von Belgrad von einer traumatisierten Generation, die sich weder zu Hause noch in der Fremde verstanden fühlt.

Marko Dinić liest aus seinem Buch „Die guten Tage“, und der Autor/Radioredakteur Mischa G. Hendel führt ein Gespräch mit Marko Dinić zu seinem Debutroman, zu seiner Jugend in Belgrad und zu seinem Leben in Österreich.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
FR 27. März 2020
15:00 Uhr
wird bekanntgegeben

SPORT GEGEN SPALTUNG | STADTFLANERIE LJUBOMIR BRATIĆ

Ein Stadtspaziergang des Aktionsradius Wien in Little Beograd, wie man Teile des 15. Wiener Gemeindebezirks nennen könnte. Sport gehört nicht gerade zu den wichtigsten Inhalten, die den Kopf des post-jugoslawischen Intellektuellen Ljubomir Bratić füllen. Aber unser Thema hat es ihm angetan. Ein Blick in die Mannschaftsaufstellungen der Nachwuchsteams macht sicher, dass speziell der Fußballsport zu den effektivsten Integrationsmaschinen zählt: Die Burschen (und zunehmend auch Mädels) mit dem sprichwörtlichen «ić« am Namensende sind zahlenmäßig dominant. Weil viele österreichische Fußballklubs sich selber schwächten, indem sie die stupide „Ausländerregel“ mittrugen (pro Spiel durften nur fünf nicht-EU-Ausländer auf den Rasen geschickt werden), kam es zur Gründung der Jugo-Liga in Wien. Sie ist längst wieder entschlafen, und zwar aus folgenden Gründen: Erstens haben sich die Wiener Vereine gegenüber den Kickern aus dem ehemaligen Jugoslawien weit geöffnet, zweitens war es mit der Multiethnizität der Jugo-Liga-Teams nicht so gut bestellt wie die Jugo-Romantiker es wollten. Heute kann man gelassen über die Ambivalenz der „Parallel-Liga“ außerhalb der ÖFB-Strukturen diskutieren.

Um den Titel unserer Flanerie, die zwischen Fußballkäfigen und Jugo-Lokalen mäandriert, zu erklären: wir sollten die Menschen nicht danach charakterisieren, ob sie auch in der vierten Generation noch zu Partizan Beograd halten oder ob sie schon im der zweiten Generation leidenschaftliche Rapid Wien-Supporter sind. Ljubomir Bratić hat die Route zusammengestellt; er ist unser Guide und wird die Gespräche moderieren. Unsere GesprächspartnerInnen sind Gordana Iljić-Marković (Slavistin, Mutter von Srna Markovic, Österreichische Nationalmannschaft in Volleyball), Blaško Papić (ehemaliger Hauptorganisator der Jugo-Liga), Dario Brentin (Dissertation über Nationalismus im Sport, angefragt) und Vertreter der Vereine FavAC und Rapid Wien (angefragt).

Eintritt: Kosten: 10 Euro

Anmeldung erforderlich – Ort/Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben! 

Infos und Anmeldung: 01 332 26 94, office@aktionsradius.at

Programmschiene:
FR 27. März 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Literaturwettlesen in der Arena Bar

Seit vielen Jahren kooperiert der Aktionsradius mit Christian Schreibmüller (Veranstalter), der zu diesem Dichter-Wettlesen rund um das Thema Erotik einlädt. Wer zwei (oder mehrere kurze) Texte zum Thema "Liebe-Erotik-Beziehung" mitbringt, deren Vortragsdauer je fünf Minuten nicht übersteigen, kann mitmachen im Wettstreit um die Gunst der ZuhörerInnen. Wer gewinnt, entscheidet das Publikum. Also mach mit! Präsentiere deine Texte oder sei einfach Teil der Publikums-Jury. Außerdem gibt es jeweils wechselnde Musikbeiträge – lasset Euch überraschen! Moderation: Johanna Obernberger.

Eintritt: € 6,–

Pünktlicher Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117


Veranstalter/Konzeption: Christian Schreibmüller
Anmeldung:

Tel. 0676-480 48 61, levitlevlev@gmail.com
oder direkt vor Ort, bis 10 Min. vor Beginn.

Programmschiene:
DI 31. März 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

AJNA JUSIĆ IM GESPRÄCH MIT MELISA ERKURT

2019 hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten angenommen. Dazu gehören den Vereinten Nationen zufolge nicht nur Vergewaltigung und Missbrauch, sondern auch erzwungene sogenannte Prostitution, Sterilisation, erzwungene Schwangerschaft oder erzwungene Abtreibung. "Sexuelle Gewalt wird als älteste Waffe und am wenigsten bestrafte Tat in Kriegen bezeichnet. Wir müssen die Entschuldigung zurückweisen, dass Vergewaltigung in Kriegszeiten nicht zu vermeiden ist. Man kann sie stoppen." sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon auf der Londoner Konferenz gegen Kriegsvergewaltigung im Juni 2014.

Nach Schätzungen wurden bis zu 50.000 Frauen während des vier Jahre dauernden Bosnienkriegs vergewaltigt, mehrheitlich Musliminnen – alte wie junge, systematisch organisiert. Ziel war unter anderem die ethnische Vertreibung der muslimischen Bosnier. In patriarchalen Gesellschaften gilt die sexualisierte Gewalt an Frauen auch als besondere Demütigung der Männer. Unter den Opfern war auch Ajna Jusićs Mutter. Ajna ist eines der etwa 4000 «children born of war». Heute ist Ajna Jusić eine starke Stimme der Organisation „Vergessene Kinder des Krieges“.
Die Filmemacherin Jasmila Žbanić rührte mit ihrem einfühlsame Frauenporträt "Esmas Geheimnis – Grbavica" 2006 an das Tabu der Vergewaltigungen im Bosnienkrieg. Der Film ist angelehnt an die Lebensgeschichte von Ajna Jusić, einer jungen Frau aus Sarajevo, die ihr Schicksal als „forgotten child of war“ selbst in die Hand genommen hat. Sie ist vom Opfer zur Aktivistin geworden und hat gemeinsam mit einem jungen Mann mit derselben Geschichte die Organisation „Vergessene Kinder des Krieges“ gegründet, um Gerechtigkeit einzufordern und andere Kriegskinder weltweit zu unterstützen. Dazu gehören auch Kinder von Vätern, die in internationalen Missionen in Bosnien stationiert waren. Auch sie haben Frauen aus Bosnien vergewaltigt. Als Organisationsgründerin spricht Ajna Jusić heute bei internationalen (UN)Konferenzen über sexualisierte Gewalt im Krieg und deren Folgen. Sie teilt ihre Geschichte und trifft sich mit Jugendlichen aller ethnischen Gruppen – Serben, Kroaten und Bosniaken. Für sie hat Vergewaltigung keine Nationalität, sondern ist eine traumatische Erfahrung, die alle betrifft.

Wir haben Ajna Jusić nach Wien eingeladen, um in einem Gespräch mit der Wiener Journalistin Melisa Erkurt über ihr Schicksal und ihre Initiative zu berichten. Moderatorin Melisa Erkurt (ORF, Falter, Biber) ist selbst in Sarajevo geboren und mit ihrer Familie im Zuge des Bosnienkrieges nach Österreich geflüchtet. Das Gespräch findet in bosnischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche statt (Übersetzung: Esma Diman-Murselović). Der Kontakt zu Ajna Jusić wurde durch das in Wien ansässige bosnische Frauenforum „Mimosen“ (Azra Merdzan) vermittelt.

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
April
 
FR 03. April 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Wienerlied, Dudeln & Dialekt-Songs aus Bad Goisern!

Wienerlied, Dudeln & Dialekt-Songs aus Bad Goisern!

Eintritt: Freie Künstler-Spende!
Programmschiene:
DO 09. April 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Varieté mit Martha Labil, Fräulein Brigitte & special guests

Im besonderen Ambiente der Margaretner Arena Bar wird einmal im Monat, meistens am 2. Donnerstag des Monats, zur Soirée Electrique eingeladen. Die Performerinnen Martha Laschkolnig ("Martha Labil") und Silvia Spechtenhauser ("Fräulein Brigitte") beleben mit gleichgesinnten Gästen die Varieté-Tradition der Arena Bar in neuer Form, führen in absurde Welten, bezaubern das Publikum und sorgen für Spannung, Überraschung und skurrile Momente.

Eintritt: Freie Spende!

Beginn: jeweils 19.30 Uhr. Einlass: 19.00 Uhr.
Freie Platzwahl - bitte rechtzeitig kommen!
Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117

Veranstalter: Martha Laschkolnig & Silvia Spechtenhauser
Kontakt: Martha Laschkolnig, http://www.marthalabil.com

Programmschiene:
SA 18. April 2020
20:00 Uhr
Arena Bar

Tröster * Deslandes * Maderner * Live in Concert

Das musikalische Erbe von Giganten wie Charlie Parker, Wes Montgomery, Herbie Hancock oder Stevie Wonder steht im Mittelpunkt des musikalischen Wirkens von Jazz Lab. Das Trio wird auch 2020 wieder in der Arena Bar aufspielen.

Eintritt: freie Spende

Infos zu Jazz Lab: https://www.facebook.com/1180Wien

Hörproben:
https://www.youtube.com/watch?v=UDuLfD_K5dU

https://www.facebook.com/1180Wien/videos/760073711090087/
https://www.facebook.com/1180Wien/videos/2635361529855805/
https://www.facebook.com/1180Wien/videos/1753705318097494/

DI 21. April 2020
19:30 Uhr
Aktionsradius Wien

REFLEXIONEN UND PHILOSOPHISCHE BETRACHTUNGEN ZUM REISEN | Mischa G. Hendel & Simone Kaipel

2018 startete Mischa G. Hendel mit seiner Lebenspartnerin Simone Kaipel in eine Reise – durch verschiedene Länder und Regionen, mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, mit diversen Plänen und Ideen. Mal schliefen die beiden im Hotel, ein anderes Mal nutzten sie Internet-Plattformen wie couchsurfing oder airbnb, wieder ein anderes Mal arbeiteten sie auf Bauernhöfen oder halfen in einer Schule aus. Die 10-monatige Reise hatte u.a. das Ziel, Bezug zu sozio-politischen, ökologischen und kulturellen Themen der bereisten Destinationen herzustellen. Aus der Perspektive der Menschen, die den beiden auf Reisen begegnet sind. Auf dieser Reise haben sich Hendel und Kaipel auch Gedanken über das Reisen an sich gemacht und das globale Reiseverhalten hinterfragt. Wer reist eigentlich? Was sind Unterschiede als männlicher oder als weibliche Reisende? Wie stellt sich in der heutigen Zeit das Unterwegssein mit bzw. ohne Internet dar? Kritisch hinterfragen möchten sie auch die Vermarktung/Sponsoring von Reisen. Bei der Sendereihe Sweet Travels (Radio Orange Wien) bereiten Hendel und Kaipel diese Themen für das Radio auf. Die Sendereihe und der Vortrag sind eine Reflektion dieser Reise bzw. dem Phänomen Reisen allgemein. Peter Zellmann vom Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (angefragt) gibt zu Beginn einen Input zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus und zur zunehmenden Notwendigkeit einer Harmonie von Ökonomie und Ökologie. Während Zellmann von Österreich und seinen Gästen ausgeht, schildern Hendel und Kaipel ihre philosophischen Betrachtungen von der Ferne: https://o94.at/programm/sendereihen/sweet-travels

Eintritt: Freier Eintritt - Spende willkommen!

Aktionsradius Wien
Gaußplatz 11
1200 Wien

Programmschiene:
Mai
 
FR 08. Mai 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Songs & Kontrabass solo

Songs & Kontrabass solo

Eintritt: Freie Künstlerspende!
Programmschiene:
DO 14. Mai 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Varieté mit Martha Labil, Fräulein Brigitte & special guests

Im besonderen Ambiente der Margaretner Arena Bar wird einmal im Monat, meistens am 2. Donnerstag des Monats, zur Soirée Electrique eingeladen. Die Performerinnen Martha Laschkolnig ("Martha Labil") und Silvia Spechtenhauser ("Fräulein Brigitte") beleben mit gleichgesinnten Gästen die Varieté-Tradition der Arena Bar in neuer Form, führen in absurde Welten, bezaubern das Publikum und sorgen für Spannung, Überraschung und skurrile Momente.

Eintritt: Freie Spende!

Beginn: jeweils 19.30 Uhr. Einlass: 19.00 Uhr.
Freie Platzwahl - bitte rechtzeitig kommen!
Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117

Veranstalter: Martha Laschkolnig & Silvia Spechtenhauser
Kontakt: Martha Laschkolnig, http://www.marthalabil.com

Programmschiene:
DO 28. Mai 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Talk & Live-Musik zu "Mr. Tambourine Man, zuletzt mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet!

 

Programmschiene:
FR 29. Mai 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Literaturwettlesen in der Arena Bar

Seit vielen Jahren kooperiert der Aktionsradius mit Christian Schreibmüller (Veranstalter), der zu diesem Dichter-Wettlesen rund um das Thema Erotik einlädt. Wer zwei (oder mehrere kurze) Texte zum Thema "Liebe-Erotik-Beziehung" mitbringt, deren Vortragsdauer je fünf Minuten nicht übersteigen, kann mitmachen im Wettstreit um die Gunst der ZuhörerInnen. Wer gewinnt, entscheidet das Publikum. Also mach mit! Präsentiere deine Texte oder sei einfach Teil der Publikums-Jury. Außerdem gibt es jeweils wechselnde Musikbeiträge – lasset Euch überraschen! Moderation: Johanna Obernberger.

Eintritt: € 6,–

Pünktlicher Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr
Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117


Veranstalter/Konzeption: Christian Schreibmüller
Anmeldung:

Tel. 0676-480 48 61, levitlevlev@gmail.com
oder direkt vor Ort, bis 10 Min. vor Beginn.

Programmschiene:
Juni
 
FR 05. Juni 2020
19:30 Uhr
Arena Bar

Programm folgt in Kürze!

Eintritt: Freie Künstlerspende!
Programmschiene: