Aktionsradius Wien / Mai 2007:

SOME LITTLE ISTANBULS

 

Parallelgesellschaft – dieses Wort steht seit einigen Jahren für ein aktuelles Bedrohungsszenario. Es meint die Abkapselung vorwiegend muslimischer Zuwanderermilieus, denen vermeintlich jeder Integrationswille fehlt. Der Volksmund spricht – meist abwertend – von den „Klein Istanbuls“ in den Wiener Außenbezirken. Ernster zu nehmen sind die Sorgen, die von MigrantInnen selber geäußert werden, wenn sie an Ghettoisierungstendenzen oder an den Auftrieb islamistischer Werte und Positionen denken. Ihr Gegenbegriff zur Abschottung (aber auch zur Leerformel „Integration“) heißt Partizipation, Teilnahme.

In Spezialfällen gewinnen auch Ausländerfeinde der Parallelgesellschaft liebliche Seiten ab – insbesondere, wenn sich die „Unsrigen“ in der Fremde assimilierungsresistent zeigen. Den Dörfern Tiroler Auswanderer in Brasilien und Peru wird allseits Bewunderung entgegen gebracht, eben weil sie sich lange als immun gegen die Integration in die lateinamerikanische Realität erwiesen. Ein Monatsprogramm mit Debatten, „Gastarbeiter-Deutsch“-Literatur, Dia-Shows und Livemusik ...

 

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D A S   M O N A T S T H E M A   /   Ü B E R S I C H T

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Ausstellung des Monats:

25 JAHRE KINDERGALERIE LALIBELA

 

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Dienstag, 8.5.

Mehmet Emirs Foto-Show 1 ISTANBUL DARF NICHT WIEN WERDEN

 

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Freitag, 11.5.

Club Vagabund AKTIONSRADIUS ISTANBUL-WIEN

 

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Dienstag, 15.5.

Podiumsdiskussion EVENTUELL AUCH PARALLEL?

 

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Dienstag, 22.5.

Mehmet Emirs Foto-Show 2 MEINE REISE NACH HAUSE

 

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Dienstag, 29.5.

Dia-Show von Georg Lembergh COLONIA TIROL

 

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Donnerstag, 31.5.

Goran Novakovic & Amir P. Peyman TARZANDEUTSCH

 

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1.5.-30.6.

Spendenaktion BOCK AUF BIER im Aktionsradius Wien

 

 

G E H E I M T I P P

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Sonntag, 6. Mai 2007

LANGE NACHT DER LIEBE

 

 

S O N S T I G E S   &   K O O P E R A T I O N E N   /   Ü B E R S I C H T

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Samstag, 28.4.

ParkPartie Augarten DER FRÜHLING MIT SEINEN REIZEN

 

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Donnerstag, 3.5.

Literarisches Wunschkonzert LITERATURSHOW

 

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Freitag, 4.5.

Balkan, Klezmer, Tantz, Getümmel BAKSHISH BRASS BAND

 

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Montag, 7.5.

Es spitzt sich zu, am Augartenspitz ... BÜRGERVERSAMMLUNG

 

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Mittwoch, 9.5.

Todesmärsche 1944-1945 MOBILES ERINNERN

 

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Donnerstag, 10.5.

Das Wienerlied zu Gast in der Leopoldstadt WIENERLIED-UND?

 

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Montag, 14.5.

Mare, More, Vino LIEDER AUS DALMATIEN

 

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Miensteg, 20.5.

The Longfield Gospel Singers GOSPEL-SONGS UND SPIRITUALS

 

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Sonntag, 27.5.

Philosophisches Café DAS ANREGENDSTE SONNTAGSFRÜHSTÜCK

 

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Donnerstag, 31.5.

Literarisches Wunschkonzert LITERATURSHOW

 

 

V O R S C H A U   /   Ü B E R S I C H T

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JUNI 2007

Kleines Wien-Bratislava-Festival | Malí festival Vieden-Bratislava

NACHBAROVA

 

 

 

 

 

Aktionsradius Wien / Mai 2007

SOME LITTLE ISTANBULS

 

D A S   M O N A T S T H E M A   I M   D E T A I L :

 

 

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AUSSTELLUNG DES MONATS:

 

Donnerstag, 26.4.

Vernissage mit Musik

25 JAHRE KINDERGALERIE LALIBELA

 

Seit 25 Jahren gibt es im 2. Wiener Gemeindebezirk die 1. Wiener Kindergalerie Lalibela, seit 20 Jahren am Standort Obere Augartenstraße: Die Kreativität der Kinder zu fördern, sie zu erhalten und durch viele Begegnungen auszubauen war von Beginn weg das Ziel von Lalibela. Ebenso die Tatsache, dass Kreativität nicht Selbstzweck ist, sondern in einem sozialen und kulturellen Zusammenhang steht. Das Angebot besteht aus Kursen (Malen, Zeichnen, Töpfern, Bauen, Collagieren), Veranstaltungen, Workshops, Projekten für Schulklassen und Hortgruppen. Feste für Kinder wie z.B. ein mexikanisches Kinderfest (2005), „Das Lied des Känguruh – zu Besuch in Australien“ (2006) oder die Begegnungen mit jungen KünstlerInnen finden sich ebenso im Programm. Von großer Bedeutung ist das gemeinsame kreative Erleben von Kindern mit ihren Bezugspersonen. Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren können in der Galerie ihre Phantasie auf vielfältige Weise sichtbar machen.
Infos: www.kindergalerielalibela.info.

Eröffnung durch Herrn Bezirksvorsteher Gerhard Kubik, Musik: Musisch-kreative Hauptschule Staudingergasse 6.

 

Beginn: 18.00 Uhr, Eintritt: frei

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

Öffnungszeiten: bis 31. Mai, MO-DO 10.00-17.00 Uhr, bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

 

 

 

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Dienstag, 8.5.

Mehmet Emirs Foto-Show 1     

ISTANBUL DARF NICHT WIEN WERDEN

 

Mehmet Emir, Sozialarbeiter und Künstler, fühlt sich in (mindestens) drei Welten nicht als Fremder: in dem osttürkischen Dorf, in dem er aufwuchs; in Wien, der Stadt seiner Freunde und Freundinnen, der Stadt, die ihm das Überleben sichert; schließlich in Istanbul, das ihm in mancherlei Hinsicht weltstädtischer als Wien erscheint. Den populistischen Slogan „Wien darf nicht Istanbul werden“ will er mit Unterstützung seiner Kamera ad absurdum führen. Seine Foto-Show ist eine Hommage an eine Metropole, für deren Pulsieren es keinen deutschen Begriff gäbe, wenn der Puls von Wien als Maß alles Pulsierens feststünde. Eine „verführerisch purpurne Oriental-Soul-Stimme“ (so war kürzlich zu lesen) erwartet die Gäste nach den Bildern. Sie gehört dem Sänger und Gitarristen Alp Bora. Der stammt zwar aus der Konkurrenzstadt Ankara, ist inzwischen Ottakringer geworden, aber er teilt Emirs Liebe zu Istanbul.

 

Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 7 Euro

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

 

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Freitag, 11.5.

Club Vagabund

AKTIONSRADIUS ISTANBUL-WIEN

 

Das Café-Restaurant Derwisch am Gürtel ist eine kulturelle Oase in einem der dichtesten Wiener Rotlichtzonen. Es ist zu einem kleinen Zentrum der transkulturellen Begegnungen geworden: Im Veranstaltungskeller dieses „türkischen Beisels“, das mit seiner konzeptionellen Offenheit wie eine demonstrative Gegenwelt zu den Parallelwelten anmutet, fühlen sich MusikerInnen und Gäste aus Österreich, aus Afrika oder aus den üblichen „Gastarbeiter“-Heimatländern wohl. Die Friday Nights gehören hier dem Oriental-Balkan-Gipsy-Multikulti-„Club Vagabund“, der jeden zweiten Freitag Live-Konzerte und dazwischen Discos veranstaltet. Aktionsradius und Vagabund laden zum ersten gemeinsamen Termin ein:

20.00 Uhr: Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul. Film von Fatih Akin. Alexander Hacke, seit über 20 Jahren Mitglied der Band Einstürzende Neubauten, packte für seine Istanbul-Reise nicht nur seine Bassgitarre ein, sondern auch ein mobiles Aufnahmestudio und sein „Wundermikrophon“, mit dem er schon viele Stimmen und Klänge aus aller Welt eingefangen hat. Mit einer Verfahrensweise, die er „Street-Recording“ nennt und die es erlaubt, an jedem erdenklichen Ort eine professionelle Musikaufnahme zu machen, fängt er die musikalische Vielfalt Istanbuls ein, begleitet von der Filmkamera Fatih Akins (D 2005, 90 min. Verleih: Filmladen).

22.00 Uhr: VAGABUND NIGHT. Circus Domino, die perso-austro-arabische Ragga Rumba Combo; DJ Uzak (orient oxident) und DJ Knatterton (balkan gipsy disco). Diverse kulinarische Spezialitäten der Derwische sowie Shishas, Caj usw.

 

Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Ort: Cafe Derwisch | 1160 Wien, Lerchenfelder Gürtel 29 / Hasnerstraße (bei U-6 Thaliastraße), www.cafederwisch.com

 

 

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Dienstag, 15.5.

Podiumsdiskussion

EVENTUELL AUCH PARALLEL?

 

Als Parallelgesellschaften werden große Netzwerke von Einwanderern bezeichnet, die sich von der Mehrheitsgesell-schaft abkapseln und nach ihren eigenen Werten leben. Müssen liberal denkende Menschen, die Österreich entschieden als Einwanderungsland sehen, die Bildung von Parallelgesellschaften als allgemeines Weltstadtphänomen akzeptieren? Aber was tun, wenn in solchen Parallelwelten politische und religiöse Kräfte einen Nährboden finden, die die Werte der Liberalität bekämpfen? Und ist das Gerede von einer Parallelgesellschaft überhaupt sinnvoll? Alle empirischen Unter-suchungen widersprechen dem Verdacht, dass die MigrantInnen im großen Stil die Integration verweigern. Umgekehrt: Das „Gastland“ verweigert ihnen die volle Zugehörigkeit – fördert es so nicht Abkapselungswünsche?

Am Podium:

Reva Akkus, Psychagogin, Migrationsforscherin; Jale Akcil, Historikerin und freie Journalistin;

Bernhard Perchinig, Wissenschaftler, Österreichische Akademie der Wissenschaften;
Betül Bretschneider, Stadtforscherin und Architektin;

Moderation: Peter Huemer, Publizist

 

Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: frei

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

 

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Dienstag, 22.5.

Mehmet Emirs Foto-Show 2     

MEINE REISE NACH HAUSE

 

„Bevor man uns auf die Männlichkeitsreise schickte, duschte man uns bei einem Brunnen. Wir hatten viele Zuschauer. Keiner redete mit uns über die Prozedur der Beschneidung. Der Beschneider der Gegend war Herr Aziz. Er hat Tausende, wenn nicht Zehntausende in unserer Region beschnitten. Es ist für mich sehr interessant gewesen, später auch in Wien Leute kennen gelernt zu haben, die von Aziz beschnitten worden sind. Gäste aus den Nachbardörfern werden zum Beschneidungsfest mit Live-Musik empfangen. Allen ging es sehr gut, außer mir. Ich war verzweifelt und dachte an eine Flucht in die Berge.“

Jeden Sommer besucht Mehmet Emir sein kurdisches Heimatdorf im Osten der Türkei, in dem er den schwersten Augenblick seines Daseins erlebte, an den aber auch viele positive Erinnerungen geknüpft sind. Diese Reisen nach Hause dokumentiert er mit seiner Fotokamera. Der Ausschnitt aus dem Beschneidungstext ist Mehmet Emirs Zeitungskolumne „Briefe an den Vater“ (Augustin) entnommen. Der Vater, der heute wieder im Heimatdorf lebt, zählte zur ersten Gastarbeitergeneration in Wien. Emir liest eine Auswahl der Briefe.

 

Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

 

 

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Dienstag, 29.5.

Dia-Show von Georg Lembergh

COLONIA TIROL

 

Es gab Zeiten, in denen Wirtschaftsflüchtlinge u.a. wie TirolerInnen ausschauten und wie TirolerInnen sprachen. Und es waren TirolerInnen. Sie gründeten, weil sie in den Alpentälern zum Verhungern verurteilt waren, im 19. Jahrhundert oder während der Krise des Jahres 1933 Kolonien in Lateinamerika. Die Resistenz mancher ihrer Nachfahren gegenüber den Verlockungen der Assimilierung bzw. ihr inszeniertes Hochhalten des Tirolertums „im Dschungel“ findet in ihrem Herkunftsland allgemeinen Zuspruch. Aber in der Colonia Tirol im brasilianischen Bundesstaat Espirito Santo sprechen nur mehr die Alten den Stubaier Dialekt, während die Jungen im wirklichen Tirol deutsch lernen können. Aber nur wenn sie das Glück haben, von einem der Austauschprogramme erfasst zu werden. Georg Lembergh über die Colonia Tirol in Brasilien (Dia-Show), Werner Schuster über die Tiroler Colonia Pozuzo in Peru.

 

Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

 

 

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Donnerstag, 31.5.

Goran Novakovic & Amir P. Peyman

TARZANDEUTSCH

 

Schreibende „Tschuschen“ ertragen Österreich mit einem Schmäh, den ihnen der „Wiener Schmäh“ gar nicht zutraut. Goran Novakovic liest aus dem „Vergleichenden Wörterbuch der AusländerInnenologie“. Jedes Stichwort wird in dieser Enzyklopädie zweimal erklärt, in der „volkstümlichen“ und der „liberal-alternativen“ Interpretation. DER AUSLÄNDER z.B. ist in der V-Version ein Mann, der absichtlich Kinder zeugt, um Kinderbeihilfe kassieren zu können; in der LA-Version ist er natürlich ein Mensch, den man aus Solidarität heiraten soll. Der Autor stellt auch sein neues Buchprojekt „Wien für AusländerInnen“ vor. Amir P. Peyman – in Teheran geboren – entwickelte für seine literarische Figur Tarek Kemal die „Tarek-Sprache“, die in seinem Buch „Hunde, Katse oda Maus – Tarek macht dia Doener draus“ durchgängig verwendet wird. Es ist eine Kunstsprache, die aber starke Anklänge an das „Gastarbeiterdeutsch“ (pejorativ auch „Tarzandeutsch“, in Deutschland „Kanaksprak“ genannt) aufweist.

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Im Anschluss zeigt Equalizent die Video-Eigenproduktion „DiversCD“, eine phantastische inhaltsreiche Musikvisualisierung, die zum Staunen bringt. Der Autor, Norbert Pauser ist anwesend. Bei Schönwetter kann der Abend im Garten ausklingen.

 

Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: frei

Ort: Equalizent | 1020 Wien, Obere Augartenstraße 20, www.equalizent.com

 

 

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1.5.-30.6.

Spendenaktion

BOCK AUF BIER im Aktionsradius Wien

 

Weil die Behörden zuwenig tun, müssen wir trinken. Ute Bock kann nicht mehr alleine. Vom 1. Mai bis 30. Juni können Sie was tun: Mit jedem Bier, das Sie im Aktionsradius Wien trinken, spenden Sie 10 Cent an den Verein „Ute Bock“. Zusätzliche Spenden werden gerne entgegengenommen ...

 

 

 

 

*  G E H E I M T I P P  * 

 

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(Fotonachweis: Foto: „Girls 1926“, Phot. Mager aus: Franz Blei, Formen der Liebe, Berlin: Wien: Trianon Verlag 1930)

 

Sonntag, 6. Mai 2007

Höhepunkt

LANGE NACHT DER LIEBE

 

Kunst und Liebe. Die Genres der Wiener Unkeuschhkeit. Musik, Texte, Projektionen und 6 Handlungen zur Liebe. Die Lange Nacht der Liebe im Hotel Orient, diesem Zentrum der „KleinglückgenießerInnen“, ist eine sinnliche Kundgebung pro Pluralismus in Liebesangelegenheiten. Wer behauptet, er/sie wisse, was Liebe sei, ist nicht unser Lieblingsgast. Die Wissenschaft muss erst erfunden werden, die die Liebe in den Griff kriegt. Den Künsten gelingt es besser, sich der Liebe zu nähern.

 

Zeit: 18.00 – 02.00 Uhr

Ort: Hotel Orient | 1010 Wien, Tiefer Graben 30, www.hotelorient.at

Catering: Getränke / Hotel Orient; Orientalisches Fingerfood / Alibi Bar

Veranstalter: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at,

Infos & Karten: Vorverkauf bis Do, 3.5., im Aktionsradius Wien: € 18,-; Abendkassa: € 20,-.

 

Für ausführliche Informationen zur "Langen Nacht der Liebe"
klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.aktionsradius.at/presse/05-2007/liebe.htm

 

bis 31. Mai 2007

Vor- und Nachspiel

( 0930 128 777 | EROTIK-HOTLINE

 

Als Vor- und Nachspiel (1. April bis 31. Mai 2007) zur Langen Nacht der Liebe am 6. Mai 2007gibt die Erotik-Hotline Einblick in die umfangreiche Secreta-Sammlung der Wienbibliothek im Rathaus. Nach dem Wählen der Nummer
( 0930 128 777 hören Sie nach Ihrer Menüauswahl die erotische Stimme Anne Bennents, die Texte aus der „Secreta-Sammlung“ liest: „Schuhfetischismus“ von Rétif de la Bretonne, Auszüge aus Gottfried Kellers Roman "Der Grüne Heinrich" bis hin zu Djuna Barnes und Auseinandersetzungen mit Casanova von H. C. Artmann.

 

Ein Projekt der Wienbibliothek im Rathaus in Kooperation mit dem Aktionsradius Wien.

 

 

*  S O N S T I G E S    &   K O O P E R A T I O N E N  * 

 

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Samstag, 28.4.

ParkPartie Augarten

DER FRÜHLING MIT SEINEN REIZEN

 

Der Augarten war seit seiner Öffnung für die Bevölkerung nicht nur als Erholungs-, sondern auch als Vergnügungs- und Veranstaltungszentrum gedacht. Zur feierlichen Eröffnung fand am 30. April 1775 das 1. Volksfest im Augarten statt. Das große Feuerwerk wurde vom Akademischen Privilegierten Kunstfeuerwerker Girandoli abgebrannt und trug den Namen „Der Frühling mit seinen Reizen“. Mehr Geschichte und Geschichten über den ältesten Barockgarten bei einem Frühlingsspaziergang mit Regina Macho.

 

Beginn: 10.30 Uhr, Eintritt: 11 Euro, Jugendliche (15-19 Jahre): 4 Euro, Kinder bis 14 Jahre: Eintritt frei

Anmeldungen erbeten unter Tel. 332 26 94

Treffpunkt: Vorplatz Gaußplatz 11 | 1200 Wien

 

 

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Donnerstag, 3.5.

Literarisches Wunschkonzert  

LITERATURSHOW

 

Barabara Wolflingseder und Andre Blau präsentieren Wunschliteratur. Als "literarisches Wunschkonzert" richtet sich die Literaturshow ganz nach den Vorlieben des Publikums. Sie bestimmen das Programm der jeweils nächsten Show. Vom kategorischen Imperativ bis zur Gebrauchsanweisung für elektrische Dosenöffner. Interessant. Absurd. Komisch. Spannend. Als special guest kommt der Kabarettist Mike Supancic.

 

Zeit: 20.00 Uhr; Eintritt: frei

Ort: Café Amadeus | 1150 Wien, Märzstraße 4, Tel. 0664-100 26 83

 

 

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Freitag, 4.5.

Balkan, Klezmer, Tantz, Getümmel   

BAKSHISH BRASS BAND

 

Nachdem der Namenspatron – Mischa Grinstein – kürzlich unerwartet und offenbar für immer zu seinen Altvorderen abgereist ist, wurde der Musikgruppe Grinsteins Mischpoche von der Erbengemeinschaft im fernen Trinidad höflich (aber bestimmt) mitgeteilt, dass man die Benutzung des Namens von Dynastiegründer M. Grinstein zukünftig nicht mehr dulden kann. Das Sextett aus Berlin wird daher die nächsten 15 Jahre seines Weltblech-Daseins mit neuem, knallig-zischenden Namen durch die Lande ziehen: Bakshish Brass Band. Ein Grund zu Tantz, Getränk und Feierstunde!

 

Beginn: 18.30 Uhr, Eintritt: Spenden

Info: www.bunkerei.at

Ort: Bunkerei Augarten | 1020 Wien, Obere Augartenstraße 1a

 

 

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Montag, 7.5.

Es spitzt sich zu, am Augartenspitz ...

BÜRGERVERSAMMLUNG

 

Wie geht’s weiter mit dem Augartenspitz? Derzeit liegen 2 Projekte zur Nutzung und Bebauung des Areals vor, die im Rahmen der Bürgerversammlung nun endlich auch mit den Anrainern diskutiert werden.

Diskussionsleitung: Der Bezirksvorsteher des 2. Bezirkes, Gerhard Kubik. Am Podium: Vertreter von Stadt Wien, Bundesdenkmalamt, Filmarchiv Austria, POK Pühringer Privatstiftung, Wiener Sängerknaben u.a.

Eingeladen sind alle Bewohner des 2. Bezirkes, die Augarten-Anrainer des 20. Bezirkes und natürlich alle Augarten-Interessierten, denen der Park am Herzen liegt.

 

Beginn: 18.00 Uhr, Eintritt: frei

Ort: Haus der Begegnung | 1020 Wien, Praterstern 1

 

 

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Mittwoch, 9.5.

Todesmärsche 1944-1945

MOBILES ERINNERN

 

Etwa 40.000 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter wurden kurz vor Kriegsende quer durch Österreich Richtung Konzentrationslager getrieben. Die meisten von ihnen verloren auf diesem Weg ihr Leben. Dieser „Leerstelle der österreichischen Gedächtnislandschaft“ ist der erste Teil der Veranstaltung gewidmet. Im zweiten Teil wird das Gedenkprojekt „Mobiles Erinnern“ vorgestellt. Vortrag & Präsentation: Eleonore Lappin & Christian Gmeiner.

 

Beginn: 18.30 Uhr; Eintritt: frei

Ort: Gedenkstätte Karajangasse / BRG XX | 1200 Wien, Karajangasse 14, www.aktionsradius.at

 

 

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Donnerstag, 10.5.

Das Wienerlied zu Gast in der Leopoldstadt

WIENERLIED-UND?

 

Das Wienerlied neu zu definieren, die Verschmelzung der Tradition mit der Gegenwart zu fördern und in der Konfrontation mit anderen Kulturen und Kunstformen ein Spannungsfeld zu erzeugen, sind die Ziele dieser bereits etablierten Veranstaltungsreihe. Richard Weihs und Klaus Trabitsch stehen für den Wiener Blues. Marwan Abado, Alp Bora, Marios Anastassiou lassen die schönsten Saiten des Mittelmeers erklingen.

 

Beginn 20.00 Uhr, Eintritt: 15 Euro, Karten-Tel. 0676 / 512 91 04, www.wienerlied-und.at

Ort: Bunkerei Augarten | 1020 Wien, Obere Augartenstraße 1a, www.bunkerei.at

 

 

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Montag, 14.5.

Mare, More, Vino

LIEDER AUS DALMATIEN

 

Die gemeinsame Liebe zu den traditionellen Liedern Dalmatiens führ te die drei (wieder) zusammen: Slavko Ninic, den Chef der Wiener Tschuschenkapelle, Franz Fellner, Komponist und Mitglied der Ur-Formation der Tschuschenkapelle, und den in Wien lebenden und arbeitenden Tamborica-Musiker Damir Kinda. In den Songs geht es in erster Linie um Mare (= Maria, der in diesem regionalen Liedgut meistgenannte Name für das Objekt männlichen Begehrens), daneben auch um das Meer und den Wein.

 

Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: Spenden

Ort: Schlupfwinkel | 1040 Wien, Kleine Neugasse 10 / Schäffergasse

Eine Veranstaltung von ab-ort-musik.

 

 

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Sonntag, 20.5.

The Longfield Gospel Singers

GOSPEL-SONGS UND SPIRITUALS

 

Mit über 100 Mitgliedern gehören die „Longfield Gospel Singers“ zu den größten Gospel-Chören, die dieses Land zu bieten hat, und die zahlreichen Auftritte wurden zu spektakulären und mitreißenden Publikumsmagneten. Geleitet wird der Chor von Georg Weilguny, der die stimmgewaltige Hundertschaft von den gefühlvollsten Spirituals bis zu den mitreißendsten Gospels führt.

Gospel-Musik ist etwas Spontanes, Lebendiges und in ihrem Facetten-Reichtum beinahe Unvergleichliches. Ausgehend von der Tradition der „schwarzen Spirituals“ wurde sie in den „Gospel-Songs“ der letzten Jahrzehnte immer wieder zum religiösen musikalischen Ausdruck der jeweiligen Zeit, aber auch ihrer aktuellen Probleme. Sie ist zeitlos, stets von einer lebendigen Rhythmik durchzogen und hat bis heute nichts an Spannung und Ausdruckskraft verloren.

 

Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt / Spenden: 10 Euro, Karten-Tel. 0699 / 17 76 05 85, www.longfield.at

Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt Benefiz-Zwecken zugute.

Ort: Pfarre Mutter Gottes im Augarten | 1020 Wien, Gaußplatz 14

 

 

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Sonntag, 27.5.

Philosophisches Café

DAS ANREGENDSTE SONNTAGSFRÜHSTÜCK

 

Das anregendste Sonntagsfrühstück der Stadt – mittlerweile gut eingeführte Tradition am Gaußplatz 11 – lädt unter der fachlichen Moderation von Dr. Josef Rhemann, (Philosophieprofessor / Uni Wien) zu spannenden Diskussionen und Themen.

 

Zeit: 10.00-13.00 Uhr; Eintritt: frei

Ort: Aktionsradius Wien | 1200 Wien, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at

 

 

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Donnerstag, 31.5.

Literarisches Wunschkonzert  

LITERATURSHOW

 

Barabara Wolflingseder und Andre Blau präsentieren Wunschliteratur. Als "literarisches Wunschkonzert" richtet sich die Literaturshow ganz nach den Vorlieben des Publikums. Sie bestimmen das Programm der jeweils nächsten Show. Vom kategorischen Imperativ bis zur Gebrauchsanweisung für elektrische Dosenöffner. Interessant. Absurd. Komisch. Spannend. Als special guest singt das Wienerlied-Trio Mayr, Lechner, Maly.

 

Zeit: 20.00 Uhr; Eintritt: frei

Ort: Café Amadeus | 1150 Wien, Märzstraße 4, Tel. 0664-100 26 83

 

 

*  V O R S C H A U  *  V O R S C H A U  *  V O R S C H A U  * 

 

 

VORSCHAU JUNI 2007

 

Kleines Wien-Bratislava-Festival

Malí festival Vieden-Bratislava

NACHBAROVA

 

Das Slowakische Kulturinstitut in Wien, der traditionsreiche Fußballverein HAC Slovan, der in Wien lebende slowakische Künstler Rado Prokop und der unermüdliche Ost-West-Vernetzer Fritz Zindler von Radio Vychod Vienna haben uns geholfen, ein Fenster ins Nachbarland zu öffnen. Das Fenster ist eine Metapher, aber wer durch dieses in Westrichtung schlüpft, um am Gaußplatz und anderen Schauplätzen den Bogen der kulturellen slowakischen Realität von Tradition bis zeitgenössischer Avantgarde erahnen zu lassen, sind kunst- und musikschaffende NachbarInnen aus Fleisch und Blut und Kommunikationslust. Ein Fest am 9. Juni am Slovan-Platz und eine Doku-Film-Serie im Slowakischen Kulturinstitut zählen zu den Höhepunkten des Monats. Für die Teilnahme an der Stadtflucht nach Bratislava am 2. Juni nimmt der Aktionsradius ab sofort Anmeldungen entgegen.

 

 

 

 

 

T E R Z A   P A G I N A

 

EVENTUELL AUCH PARALLEL?

 

Some little Istanbuls in Vienna. Na und? könnte man provokant in Richtung Schüssel (Ex-Kanzler) fragen, der vor den Kleinistanbuls in Wien gewarnt hat. Nicht nur um diese geht es im Aktionsradius-Mai. Es geht um Entwicklungen in den europäischen Großstädten, die man als das Gegenteil von Assimilation von migrantischen Milieus in die „Mehrheitskultur“ benennen könnte. Es geht also um die so genannten Parallelgesellschaften, ein Begriff, der zumeist für ein Horrorszenario steht. Die „Little Istanbul“-Metapher ist nur deshalb gewählt, weil sich der Vorwurf der Abkapselung zumeist auf „die Türken“ bezieht – obwohl es „die Türken“ nicht gibt (es gibt urban geprägte Menschen aus Istanbul, KurdInnen, AlevitInnen ...)

 

„Dabei war das gar nicht immer so, dass Parallelgesellschaften derart negativ gesehen wurden. Wie haben sich früher noch einmal Parallelgesellschaften – zugegeben unterschiedlicher Natur – genannt? Underground, Subkultur, Szene, Chinatown, Little Odessa, Little Italy, Bronx, Vorstadt, Schtetl. In manche wurde man mehr hineingeboren, andere waren mehr selbst gewählt (in der Realität war's meist ein Mittelding)“, schrieb der österreichische Journalist Robert Misik im „Standard“.

 

Das Kopftuch ist zum Symbol, zur Fahne der Parallelgesellschaft geworden. Die Zahl der Frauen mit islamischem Kopftuch nimmt weltweit zu, auch in Wien. Die Ambivalenz des Kopftuches widerspiegelt die Ambivalenz der Parallelgesellschaft. Einerseits ist klar, dass der soziale Prozess, der hinter dem sich Ausbreiten der verschiedenen Formen des Kopftuches steht, eine Rückkehr zum traditionellen Islam und nicht die Öffnung für säkulare und individualistische Werte ist. Das Entstehen einer sich abgrenzenden konservativ-religiösen Parallelgesellschaft, die insbesondere die in der Gesamtgesellschaft errungenen Rechte der Frauen in Frage stellt, wird von DemokratInnen zurecht nicht gelassen beobachtet. Andererseits kann das Kopftuch das Statement einer selbstbewussten jungen Türkin sein: Erstens trage ich was ich will und zweitens verspotte ich eure Islamphobie.

 

Den populistischen Dämonisierern von „Ghettos“ der Einwanderermilieus sollte man bei Gelegenheit ihre Doppelmoral entgegenhalten. Wenn nämlich „Die Unseren“ sich in der Fremde erfolgreich gegen Assimilierungstendenzen wehren, wie lange Zeit die Tiroler Kolonien in Lateinamerika, gilt das als Zeichen von Würde, Ehre, Anstand und Tirolertum. Treze Tílias (Dreizehnlinden) im Süden Brasiliens ist ein Beispiel. Die wirtschaftliche Krise hatte seine BewohnerInnen 1933 zur Auswanderung aus Tirol gezwungen. In einem früheren Rekordjahr der Armut, 1857, gründeten Tiroler Wirtschaftsflüchtlinge die peruanische Kolonie Pozuzo. Beide Tiroler Assimilierungsverweigerungen werden in der Aktionsradius-Reihe der Realität der Einwanderungsstadt Wien gegenübergestellt.

 

Ist Integration die positive Alternative zur Parallelgesellschaft? Skepsis ist angebracht: Integration zählt zu den Containerbegriffen. Menschen, die diesen Begriff benutzen, verbinden ganz unterschiedliche Aspekte mit ihm. Der Vorwurf mangelnder Integrationsbereitschaft muss auf die solchen Vorwurf Erhebenden zurückfallen: Sie sind für Rahmenbedingungen verantwortlich, die nicht integrationsförderlich sind. Integration, wie immer sie definiert wird, ist nämlich nicht möglich, wenn MigrantInnen nicht erwünscht sind. Ein „Du bist willkommen“ ist auch die beste Voraussetzung, Ghettoisierungen zu vermeiden.

Robert Sommer