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Das Archiv der Geschichte eines Bezirkes ist in der Regel
beheimatet in Bezirksmuseen und Büchern, aber auch über den ganzen Bezirk verstreut
in Form von Zeitzeugen, die sozusagen lebende Bestandteile des Archivschatzes
darstellen. Die Bewohner des Bezirks sind diejenigen, die mit ihrem
Detailwissen und ihren privaten Gegenständen den Überblick über die
Bezirksgeschichte bereichern helfen. Ihre Geschichten und Erinnerungen –
gemischt mit den historisch dokumentierten Begebenheiten – ergibt eine
lebendige Darstellung von unterschiedlichen Themenbereichen und
Zeitabschnitten, die durchaus auch die kultur- und sozialpolitischen
Hintergründe der gesamten Stadt beleuchten. Oral-History, rundfunktauglich
aufbereitet, kann somit die Geschichte auf unterhaltsame Art und Weise näher
bringen – vor allem, um die lokale Geschichte in dieser Stadt und ihren 23
Bezirken samt ihren originellen G´schichteln, namhaften Persönlichkeiten und
schrillen Figuren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Mit kurzweiligen Erzählungen, umrahmt von musikalischen
Beiträgen, berichtet die Autorin und Sprecherin Barbara Wolflingseder über
Begebenheiten aus alter Zeit und hält Erinnerungen von Bezirksbewohnern fest.
Dabei versteht sie es in einmaliger Weise, die Geschichte wieder aufleben zu
lassen und somit nicht zuletzt auch für junge Menschen verstehbar zu machen.
Über den rationalen Zugang zu historischen Daten und Fakten hinaus ermöglicht
sie auch einen emotionalen Zugang zu vergangenen Zeiten, indem sie Zeitzeugen
authentisch und bildhaft berichten lässt und deren Interviews kunstvoll mit
dem akustischen Rahmen einer jeweiligen Epoche verwebt, sodass man sich für
kurze Zeit in diese zurück versetzt fühlt.
Bisher enthält die Reihe folgende CDs:
03. Bezirk /
Landstraße I 10. Bezirk / Favoriten I 16. Bezirk / Ottakring I 18. Bezirk /
Währing (Neuerscheinung!)
22. Bezirk /
Donaustadt I Sonderedition / "Die Donaustadt in der Nachkriegszeit"
Alle CDs sind
zum Preis von 19 Euro erhältlich bei:
Aktionsradius Wien,
20., Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at,
Mandelbaum-Verlag,
1., Wipplinger Straße 23, Tel. 535 34 77-0, www.mandelbaum.at,
Buchhandlung Frick, 10., Keplerplatz 9-11, Tel. 698 15 67
Buchhandlung Fritsch, 10., Favoritenstr. 218, Tel. 886 01 38
Buchhandlung Wimmer, 16., Thaliastraße 81, Tel. 492 07 33
Buchhandlung Mayer, 16., Ottakringer Straße 109, Tel. 486 23 34
Buchhandlung Skalsky im DZ, 22., Wagramer Straße 81/Top 137
sowie im gut
sortierten Buchhandel.
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Aus der Hörbuch-Reihe
„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“ sind bisher erschienen:
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„Geschichte
und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD Währing / Vol. 5
ISBN 978-3-85476-309-3
Vor vielen hundert Jahren floss hier, wo sich heute der Nobelbezirk Währing
befindet, ein Bach, den es längst nicht mehr gibt und der dem alten Ortskern
den Namen verdankt. 1874 wurde der Währingerbach eingewölbt und fließt nun
unterirdisch bis hinunter zum 9. Bezirk, wo er in den Alserbach mündet.
Dieser alte Ortskern lag zwischen der heutigen Währingerstraße und der
Gentzgasse. Es gesellten sich die ehemaligen Vororte Weinhaus, Gersthof und
Pötzleinsdorf dazu, die ursprünglich für ihren Weinbau bekannt waren und so
fasste man diese Dörfer im Jahre 1892 zum 18. Bezirk zusammen.
Genau genommen waren damals auch noch Neustift am Walde und Salmannsdorf im
Bunde, doch wurden diese beiden Gemeinden 1938 an Döbling abgetreten. An den
ehemaligen Weinort erinnert heutzutage höchstens noch der Name Weinhaus,
längst sind Reben und Heurige hier verschwunden. Nur noch eine einzige
Buschenschank existiert - ganz oben in Pötzleinsdorf.
Im 19. Jahrhundert kamen die Wiener jedoch mit Freude zur Sommerfrische
heraus nach Währing. Schubert etwa ließ sich gerne im Gasthaus „Zum Biersack“ nieder,
wo er das Lied „Horch
die Lerche im Ätherblau“
komponierte. Viele Berühmtheiten zog es hier her, wie Arthur Schnitzler, Egon
Friedell, Emmerich Kalman, Felix Salten, die auch hier wohnten. Prachtvolle
Villen entstanden im so genannten Cottageviertel, welches man gemeinsam mit
Grünoasen, Parkanlagen und viel Baumbestand wohl als erstes mit dem 18.
Bezirk assoziiert. Doch auch das ländliche Pötzleinsdorf, das urige Weinhaus
oder das bunt gemischte Kreuzgassenviertel sind charakteristische Grätzeln
von Währing.
Vom Gürtel hinauf bis zum Schafberg zieht sich das 6,31 km² große Gebiet, in dem rund 50.000 Bewohner leben.
Großteils sehr zufriedene und glückliche Bewohner, denn der „Achtzehnte“ gehört
mit Sicherheit zu den schönsten und beliebtesten Wohnbezirken Wiens.
„Wir
haben die ganzen Parks rundherum. Ich kann mir nicht vorstellen zwischen
lauter Häusern eingepfercht zu sein. Ich hab´ vis a vis von der Kirche die
Grünanlagen, ich geh fünf Minuten in den Türkenschanzpark oder am Schafberg
hinau, das ist ja bei uns wirklich phantastisch - also gegendmäßig ist es ja
bei uns wirklich traumhaft.“
(Ludwig Fencl, langjähriger Wirt „Zum gemütlichen Weinhauser“)
„Man
sieht auf die Weinberge, es wirkt absolut ländlich. Eine ländliche Idylle.
Wahnsinnig schön. Man hat nicht das Gefühl in Wien zu sein.“
(Heinz Holecek, Opernsänger und begeisterter Pötzleinsdorfer)
„Das
Viertel ist irgendwie sehr witzig. Es ist ein sehr buntes, kulturell sehr gemischtes
Viertel. Mir gefällt’s sehr
gut.“
(Beatrix Neundlinger, Musikerin im
Kreuzgassenviertel)
Inhalt: 1. 18. Bezirk – Währing
(11:35) | 2. Pötzleinsdorf (9:17) | 3.
Gersthof (6:53) | 4. Weinhaus (10:56) | 5. Cottage
und Türkenschanzpark (18:17) 6. Noch mehr Währinger Berühmtheiten (9:52)
Musik: Schubert Ensemble Budapest:
Franz Schubert, Oktett in F-Dur D 803 | Rudi Koschelu / Franz Handler: Spaziergang durch
Währing | Alban Berg Quintett: Ludwig van
Beethoven, Quartett in F Major, Op. Nr. 1 | Richard Tauber: Franz Schubert, Horch, horch, die
Lerche im Ätherblau! | Die Original
Wiener Schrammeln: Die Pötzleinsdorferin; Mein liebes Pötzleinsdorf | Fritz Kreisler: Humoresque Op.1 Nr. 7 | Matthias
Georg Monn: Sinfonia in H-Dur | Ludwig van Beethoven: Un lieto di brindisi | Duo
Stadlmayr / Kroupa: Zauber der Vorstadt | Emmerich Kálmán: Grüss mir mein Wien; Gräfin Mariza,
Wenn es Abend wird | Ludwig van
Beethoven: Mondscheinsonate | Fritz
Kreisler: Liebesfreud | Maria
Cebotari: Madame Butterfly / Pucchini, Die prunkene Schleife | Heinz
Holecek: Mein Herz das ist ein Bilderbuch vom alten Wien; Geh langsam durch
die Gassn | Schmetterlinge: Boom Boom Boomerang | Milestones:
Falter im Wind | Schmetterlinge: Proletenpassion, Lied vom A-Sager | Felix
Mendelssohn-Bartholdy: Venezianisches Gondellied | Philharmonia
Schrammeln: Leben heißt genießen
Dank an: Heidi Brunnbauer, Beatrix Neundlinger, Brigitte Weber,
Heinz Holecek, DI Werner Winterstein, Ludwig Fencl, Paul Katt,
Österreichische Mediathek
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at;
Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik
Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Archiv Bezirksmuseum Währing;
Vervielfältigung: Weber.creativmedia; Produktion: Aktionsradius Wien,
www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at
© 2009 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW
11-2009, ISBN 978-3-85476-309-3
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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD Favoriten / Vol. 4
ISBN 978-3-85476-261-4
Favoriten ist der bevölkerungsreichste Wiener Gemeindebezirk.
Einwohnermäßig würde der 10. Bezirk - wäre er eine eigene Stadt - gleich nach
Wien, Graz und Linz kommen, an vierter Stelle der österreichischen Städte
also. Den Namen hat Favoriten nicht etwa von einem seiner Dörfer, wie in
anderen Bezirken üblich, sondern vom ehemaligen kaiserlichen Lustschloss
"Favorita", dem heutigen Theresianum in Wieden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Favoriten zum
Arbeiter- und Industriebezirk. Viele
tschechische Zuwanderer siedelten sich hier an, um etwa in den zahlreichen Ziegelfabriken
Arbeit zu finden. Dort wurde das Baumaterial für die Ringstraßen-Gebäude
produziert. Die durch den Lehmabbau entstandenen Gruben dienten später als
Badeteiche, was vor allem die Favoritner Jugend der 30er, 40er und 50er Jahre
zu schätzen wusste.
Der 10. "Hieb" liegt zwar jenseits der Touristenpfade und kaum ein
Wien-Besucher würde sich hier her verirren, sieht man sich den Bezirk aber
genauer an, stößt man auf Schätze die sowohl durch ihren Charme als auch die
Geschichte dahinter faszinieren. Da gibt es zum Beispiel den "Böhmischen
Prater", vom Proletariat als bescheidene Vergnügungsstätte gegründet,
ist er noch immer ein Ausflugsort, der durch nostalgisch-liebenswerten Flair
besticht oder die sagenumwobene "Spinnerin am Kreuz", eine gotische
Steinsäule, neben der sich einst das Hochgericht befand, der "Galgen vom
Wienerberg".
Das Amalienbad mit seiner eleganten Innenausstattung im Art-Deco-Stil, der
Wasserturm, der vom Wienerberg aus den Bezirk überstrahlt und der Laaerberg,
Drehort von aufwendigen Stummfilmen wie "Sodom und Gomorrha" aus
den 20er Jahren, die Hollywoods Monumentalschinken um nichts nach standen.
Und die "Kreta", das Arbeiterviertel um die Ankerbrotfabrik, die
schon wilde Zeiten hinter sich hat. Der Kabarettist und Musiker Gerhard
Bronner ist hier übrigens aufgewachsen.
Von all diesen Dingen ist auf der CD die Rede, wiederbelebt durch die Erinnerungen
der Bewohner, angereichert mit Historie und viel Musik. Und natürlich - nicht
zu vergessen - vom Baron Karl, dem "Bezirksheiligen" sozusagen, der
zwar schon im Jahre 1948 das Zeitliche segnete, aber immer noch nicht
gestorben ist.
Inhalt: 1. Favoriten
(9:20) | 2. Favoritner Wahrzeichen (22:00) | 3. Traumfabrik Laaerberg (4:05)
| 4. arbeiter- und Industriebezirk (8:31) | 5. Favoritner Bewohner (10:55) |
6. Die Peripherie (8:08) | 7. Vergessene Geschichte (7:52) | 8. Kultur im
Zehnten (8:43)
Musik: Komm nach
Favoriten | Fata Morgana| Auf der Jagd | Spinne, kleine Spinnerin am Kreuz |
Konzert für Oboe und Streicher in d-Moll | Aufzugsmusik | Der böhmische
Prater | Baronkarl | Da draußt am Favoritner Gürtel | Wer Favoriten kennt |
Favoritenlied | Favoritner Hetz | Mei' Favoriten | Varnenski tantz | Hajri Ma
Te Dike | Me Dikhlem Suno | Mährische Musikanten | S'Lebm is hoat in
Favoriten | Ouvertüre in a-Moll | Wein, Weib und Gesang | I bin a Favoritner
Kind | Ich war der Vamp von Favoriten
Herzlichen Dank an: Ing. Gerhard Blöschl, Lucia Brandstätter, Johann Gilly,
Peter Henisch, Klara Höbart, GR Marianne Klicka, Herbert Lederer, Ingrid
Merschl, Charlotte Müller-Neumayer, Karl Novak, Fritz Nussböck, Mag. Karl
Pufler, Helmut Schmitzberger, Prof. Peter Singer, Ceija Stojka, Walter Sturm,
Berta Wenzel, Kultur 10 – Waldmüllerzentrum, MagnumMusic, Österreichische
Mediathek
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at;
Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Sprecheraufnahmen: Martina Cizek;
Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl,
Archiv Bezirksmuseum Favoriten; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH;
Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum
Verlag, www.mandelbaum.at
© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW
10-2008, ISBN 978-3-85476-261-4
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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD Ottakring / Vol. 3
ISBN 978-3-85476-260-7
Ottakring – das ist
jener Wiener Gemeindebezirk, der das Ur-Wienerische besonders charakterisiert. Beliebt ist der 16. Bezirk vor
allem, weil er sowohl die Vorzüge der Großstadt als auch die
Annehmlichkeiten eines ländlichen Erholungsgebietes vereint. Auch für Zuwanderer
war und ist die Urwiener-Vorstadt ein Anziehungspunkt. Waren es früher vor
allem Bulgaren, Tschechen und Slowaken, die sich hier ansiedelten, haben in
den letzten Jahren vor allem türkische Zugereiste den „16ten“ zu ihrem
Heimatbezirk erkoren, wie besonders die Gegend um den Brunnenmarkt mit ihrer
bunten Vielfalt und dem orientalischen Flair deutlich macht.
In früherer Zeit lockten unzählige Gasthäuser und Heurigenlokale ganz Wien
nach Neulerchenfeld und Alt-Ottakring. Einerseits wegen der wesentlich
günstigeren Preise, andererseits wegen der Gemütlichkeit, denn in den
Wirtshäusern wurde gern musiziert. Ottakring galt als „Brutstätte“ des
Wienerlieds. Namhafte Persönlichkeiten, denen wir den typischen Stil der
Wiener Unterhaltungsmusik zu verdanken haben, waren hier zuhause, wie etwa
die Brüder Schrammel oder in heutiger Zeit Karl Hodina. Aber nicht nur
Vergnügen und Fröhlichkeit waren hier zuhause, sondern auch bittere Armut.
Viele Handwerker – wie z.B.
die Perlmuttdrechsler – betrieben
Werkstätten in ihren bescheidenen Wohnungen. Durch die Errichtung zahlreicher
Fabriken, von denen heute kaum noch welche in ihrer ursprünglichen Form
bestehen, wurde Ottakring zum klassischen Arbeiterbezirk und war auch das
Zentrum der Arbeiterbewegung um 1900.
Aus dem einstigen Industriebezirk ist nun ein Bezirk mit Grünflächen, Park-
und Wohnhausanlagen geworden. Von den alten Betrieben ist noch die
Ottakringer Brauerei geblieben, die neben der Kuffner-Sternwarte dem Schloss
Wilhelminenberg oder der Jubiläumswarte mittlerweile zu Ottakrings
Wahrzeichen gehört.
Es ist bekannt, dass ich eine besondere Nähe zum 16. Wiener
Gemeindebezirk, zu Ottakring, empfinde. Denn in diesem Bezirk wohne ich, da
bin ich zu Hause, hier habe ich als geborener Niederösterreicher meine neue
Heimat gefunden. Hier habe ich auch vieles erlebt, das einen prägt und
emotionale Bindungen zum Bezirk bewirkt. Mich persönlich freut es natürlich
ganz besonders, wenn im Rahmen der CD-Reihe „Geschichte und Geschichten der
Wiener Gemeindebezirke“ nun Ottakring
an der Reihe ist und ich Ihnen diese CD empfehlen darf.
(Dr. Michael Häupl, Bürgermeister von Wien)
Inhalt: 1. Ottakring (4:16) | 2. Geschichtliche Entwicklung (5:23) |
3. Wilhelminenberg & Liebhartstal (10:59) | 4. Ottakring und der Wein
(8:19) | 5. Wiege des Wienerlieds (16:29) | 6. Wirtshäuser, Vergnügen &
kulturelles Leben (6:58) | 7. Brunnenmarkt (3:34) | 8. Arbeiter- und
Industriebezirk (6:47) | 9. Bezirksmuseum Ottakring (4:11) | 10. Erinnerungen
der Bezirksbewohner (10:30)
Musik: Erinnerungen an Johann Schrammel | Liabes Alt-Ottakring | Kaiser Franz
Joseph Marsch | Liebhartstal du bist mei Freud´ | Ausgsteckt is´ | Dös is mei Hoamatle | Ottakringer Marsch | Hergott
aus Sta´ | Die Reblaus | Es wird a Wein
sein | Erst wenn´s aus wird sein | Kronprinz
Rudolf Marsch | Das größte Glück | I liassert Kirschen für die wochsen |
Spiritus | Mir gfallt der Wirt in Ottakring | Der gschupfte Ferdl |
Brunnenmarkt | Zaumgschwasst | Wir in Ottakring | Secht´s Leuteln so war´s anno 30 | I hob Hamweh noch Ottakring | Sagt ana
Ottakring
Dank an: Robert Medek, Kurt Stimmer, Herbert Zotti, Karl Hodina,
Helmut Grassl, Volker Wimmer, Leopold Grohsinger, Rudolf und Hilda
Weingartner, Engelbert Jank, Adolfine Stiglitz, Hertha Sladek, Karl Medek,
Heinz Ostermann, Raimund Winklbauer, Wiener Volksliedwerk, Österreichische
Mediathek, ORF
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at;
Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design
Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Heinz Ostrmann; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH;
Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum
Verlag, www.mandelbaum.at
© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW
16-2008, ISBN 978-3-85476-260-7
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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD Landstraße / Vol. 2
ISBN 978-3-85476-259-1
Der 3. Bezirk zeichnet sich besonders durch seine kulturelle Vielfalt aus. Museen
und Theater, Schlösser und Palais, Botschaftsviertel und großbürgerliche
Wohngegenden, wunderschöne
Parkanlagen finden sich hier, aber auch Arbeiter- und Industrieviertel, der
Bahnhof Wien Mitte, Einkaufszentren – die Landstraße hat viele Gesichter. Die
Geschichte der Landstraße ist sehr alt, geht zurück bis in die Römerzeit. Wie
sich dieser Bezirk entwickelt und geformt hat, was hier über die Jahrhunderte
alles passiert ist, Heiteres wie auch Tragisches, das ist auf dieser Audio-CD
zu hören. Neben den historischen Fakten liefern die Bewohner des Bezirks und
die ehemaligen Landstraßer, die hier aufgewachsen sind, lebhafte Geschichten,
berührende Erinnerungen – kostbare Schätze, die nicht verloren gehen dürfen.
Der Autor Dietmar Grieser z.B. erzählt Anekdoten über bedeutende
Persönlichkeiten, die auf der Landstraße beheimatet waren. Die Schauspielerin
Erne Seder, der Jazzmusiker Joe Zawinul, der Filmproduzent Otto Pammer
erinnern sich an ihre Kindheit im Erdberg der 30er und 40er Jahre und
schildern eindrucksvolle Bilder aus dieser Zeit. Die ehemalige
Widerstandskämpferin Antonia Bruha spricht über ihre dramatischen Erlebnisse
während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Entstehung der „Arena“ Mitte der 70er
Jahre, bei der Reinhart Liebe - Landstraßer Musiker und Psychotherapeut –
dabeigewesen ist, endet der akustische Rundgang über den 3. Bezirk, der mit
viel Musik aufgelockert wurde. Extra für die CD aufgenommen (Duo
Fostel/Lechner) wurden der Erdberger Marsch und das Fiakerlied.
Ich fühl´ wenn ich durch die Bezirke geh´ das Fluidum des Bezirks. Die
Menschen agieren anders, ich möcht´ fast sagen, seh´n anders aus. Mich
fasziniert am dritten Bezirk die Verschiedenartigkeit in der Darbietung und
im Aussehen der Grätzel.
(Prof. Karl Hauer, Bezirksmuseum Landstraße)
Im 3. Bezirk gibt es in mehrfacher Hinsicht eine echte kulturelle
Vielfalt: die altbürgerlichen Häuser um den Arenbergpark und das
Botschaftsviertel, aber auch die Arbeiterregion Erdberg und das beginnende
Gartenland. Eine derartige Vielfalt auch von gesellschaftlichen
Existenzmöglichkeiten. Und zudem noch eine ziemlich reiche
Zuwanderungskultur.
(Reinhard Liebe, Therapeut und Musiker im 3. Bezirk)
Inhalt: 1. Dritter Bezirk – Landstraße (3:14) | 2. Geschichtliche Entwicklung
des 3. Bezirks (1:55) | 3. Erdberg (21:56) | 4. Unter den Weißgerbern (9:43)
| 5. Landstraße (4:48) | 6. Bedeutende Bewohner der Landstraße (13:02) | 7.
Zeit des Widerstandes (7:30) | 8. Palais und bedeutende Bauwerke (6:51) | 9.
Kirchen und Friedhöfe (5:33) | 10. Kulturelles Leben im 3. Bezirk (4:09)
Musik: Klassisches Wiener Schrammel-Quartett: Neue Welt Blümchen; Wiener
Fiaker, Galopp; Wiener Künstler; Hans Jörgel Polka | Duo Fostel/Lechner:
Erdberger Marsch | Duo Fostel/Lechner: Fiakerlied | Liebe & seine Leute
Mei lilanes Kapperl | Marta Eggerth: Ein Lied ein Kuss ein Mädel | Weather
Report Birdland | Cannonball Adderley: Mercy Mercy Mercy | W.A. Mozart
Konzert: f. Flöte u. Orchester Nr. 2 D-Dur | Friedrich Lips & Vladimir
Toncha: Cinema | Saracina: Dilmana | Ensemble Wien: Flüchtige Lust | Malat
Schrammeln: Wo die Zitronen blüh´n | Anton Bruckner: Präludium in Es-Dur |
W.A. Mozart Quintett, K. 406 | Liebe & seine Leute: Durch die Simmeringer
Wüstn; A Engel kummt noch Erdberg
Dank an: Karl Hauer, Erne Seder, Otto
Pammer, Joe Zawinul, Dietmar Grieser, Franz Kietreiber, Antonia Bruha, Kaplan
Josef Bruder, Martin Fostel, Christoph Lechner, Radio Schöpfwerk
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at;
Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik
Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Archiv Bezirksmuseum
Landstraße; Vervielfältigung: BWK
Publishing Solutions GmbH; Produktion: Aktionsradius Wien,
www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at
© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW
03-2008, ISBN 978-3-85476-259-1
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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD Donaustadt / Vol. 1
ISBN 978-3-85476-258-4
Die Donaustadt ist nicht nur der jüngste, sondern auch der
mit Abstand größte Bezirk Wiens. Man könnte eine zehnteilige CD-Edition
herausgeben und hätte immer noch nicht alles erzählt. Die vorliegende CD gibt
einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Donaustadt, die sich aus
acht, einst rivalisierenden Bauerngemeinden entwickelt hat. Authentische
Erzählungen, wie beispielsweise über die Zwischenkriegszeit und die
Nachkriegsjahre, aber auch vergnügliche Erzählungen und Anekdoten garantieren
Information und Unterhaltung gleichermaßen. Die vielseitige Musik – von Willy
Forst und Anton Karas bis Fatty George und Count Basic – spannen den Bogen
von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Text und Musik ergeben ein buntes
Bild, ein lebendiges Panorama von der Donaustadt, die mit dem Naturparadies
Lobau auf der einen Seite und der modernen Donaucity auf der anderen Seite
Gegensätze zu bieten hat, wie kein anderer Wiener Gemeindebezirk.
Stellvertretend für alle Beteiligten möchte ich Barbara Wolflingseder und dem
Verein „Kulturnetz“ für Idee und Durchführung dieses neuen und vorbildlichen
Projekts danken; ein Projekt, das die Kultur und Geschichte eines Bezirkes
mit Hilfe eines zeitgemäßen Mediums verbreitet.
(Dr. Andreas Mailath-Pokorny
Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft)
„Was mich so fasziniert an diesem Bezirk, sind die großen Kontraste.
Dieses Ländliche hat mich interessiert, das weite Flächenangebot und auf der
anderen Seite diese Großbauten. Da auf der Donauplatte entsteht ja jetzt einer
der modernsten Stadtteile Europas, sagt man.“
(Liselotte Hansen-Schmidt, Autorin und Journalistin)
Inhalt: 1. Die
Donaustadt (8:48) | 2. Kaisermühlen (15:45) | 3. Eßling (4:44) | 4.
Süßenbrunn (2:29) | 5. Aspern (12:23) | 6. Kagran (5:03) | 7. Stadlau (7:49)
| 8. Hirschstetten (3:47) | 9. Breitenlee (3:24) | 10. Die Lobau (8:47)
Musik: Count Basic:
Donau Experience | Anton Karas: Donauwalzer (J. Strauß) | Herzton Schrammeln:
C-Tanz, Slibowitz Tanz, Hallo, do san mir munter, Weana Gmüat, Schnoferl
Tanz, Mondwalzer | Vincenz Wizlsperger: Kondolierwalzer | Georg Friedrich
Händel: Sonate in A | Tomaso Albinoni: Konzert für Oboe Nr. 9 | Fatty George:
Jazzwiese | Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 | Hans Albers & Heinz
Rühmann: Flieger grüß´ mir die Sonne | Heinz Ditsch & Kurt Fransche:
Reise Nr. 1 | Ernie Bieler & Rudi: Hofstetter Zwei himmelblaue Augen |
Wiener Philharmoniker: Im Fluge Polka (Josef Strauß) | Franz Mika:
Pudelnackert ohne Hemd | Willy Forst: Drunt in der Lobau | Walter Bastel: An
der alten Donau
Dank an: Edith Müllbauer, Helmut
Just, Liselotte Hansen-Schmidt, Anton Klein, Gerda Pernegr, Helene Schuller,
Karl Novak, Walter Bastel, ORF, Radio Schöpfwerk
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher:
Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design
Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Album
Verlag für Photographie, C. Zöhling 1913; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH;
Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum
Verlag, www.mandelbaum.at
© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW
22-2008, ISBN 978-3-85476-258-4
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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“
Bezirks-CD „Erinnerungen“ / Sonderedition
Erinnerungen und
Geschichten aus der Donaustädter Nachkriegszeit: Bezirksbewohner der
Donaustadt, die in den Nachkriegsjahren ihre Kindheit, Jugend oder ihre
mittleren Jahre durchlebt haben, erzählen wie sie den Kampf ums Überleben in
dieser schwierigen Zeit gemeistert haben. Die Donaustadt, die in der NS-Zeit
Großenzersdorf geheißen hat und erst am 2. Juli 1954 neu gegründet wurde und
ihren heutigen Namen erhielt, ist von 1945 bis 1955 von der russischen
Besatzung verwaltet worden. Wie sich das Leben in der Russenzone abspielte,
aber auch ganz alltägliche Dinge wie Essen, Wohnen oder Freizeitbeschäftigung
sind Themen, die neben historischen Fakten erzählt werden.
Was hat man gegessen, wenn doch kaum Nahrung vorhanden war. Wie hat man sich
gewaschen, wenn’s keine Seife gab? Wie hat
man gewohnt in all den Trümmern und wie sind Frauen und Mädchen mit den
gefürchteten Besatzungssoldaten umgegangen? Buben spielten ganz
selbstverständlich und ohne Furcht mit Munition und Waffen, die überall
herumlagen und legten unterm Bett ganze Arsenale an. Russische Soldaten
kletterten häufig über Gartenzäune und erfreuten sich an den Früchten der
Donaustädter Schrebergärten. Die weibliche Bevölkerung versteckte sich in
Kellern oder sogar unter Scheibtruhen, traute sich wochenlang nicht auf die
Straße und wenn dann nur unter Kopftüchern vermummt – zu groß war die Angst vor den Befreiern, über die
während des NS-Regimes die fürchterlichsten Geschichten verbreitet wurden.
Welch großartiger Moment für eine Fünfjährige, wenn der Vater aus der
Kriegsgefangenschaft endlich nach Hause kam und gleich noch ein
Weihnachtsbäumchen dabei hatte. Wie schön war der Zusammenhalt im
Gemeindebau, wenn die geplünderten Lebensmittel gemeinsam verzehrt wurden.
Und der alte Mantel, den die Mutter wenden ließ, damit der Sohn schön aussah,
wenn er zum Tanzabend in die „Hawaii“ in Kagran gehen wollte.
All diese berührenden, angstvollen und doch auch immer wieder heiteren
Geschichten gibt es auf dieser CD zu hören. Die Lieder „An der Alten Donau“, „Liebe
Alte Donau“ und „Kennst Du Wien, die Donaustadt?“ vom Kaisermühlener Kaufmann und Hobbymusiker Karl
Bastel (Text und Komposition) wurden von seinem Sohn Walter Bastel gesungen
und für diese CD extra aufgenommen und zur Verfügung gestellt. Unterstützt
wurde er dabei von Heinz Hinterkirchner (Gesang) und Traude Pollak (Klavier).
Inhalt: 1.
Kriegsende (7:50) | 2. Russenzone Donaustadt (16:57) | 3. Schulzeit nach dem
Krieg (4:33) | 4. Kindheit zwischen Bombentrichtern (10:32) | 5 Land der Erbsen,
Land der Bohnen (8:47) | 6. Maikäfer flieg (4:06) | 7. Weite Wege (4:07) | 8.
Wohnen nach dem Krieg (6:03) | 9. Kleines Glück im Grünen (4:03) | 10.
Freizeit, Sport & Spiele der Jugend (5:45) | 11. Hygiene (2:32) | 12.
Kennst Du Wien, die Donaustadt? (4:34)
Musik: Fritz
Kreisler: La Gitana; Toy Soldiers´ March |
des ano: liebestod | Erstes strenges Kammerorchester: Traditional Csardas;
Jamaica Farewell | Mnozil Brass: Shostipolka; Pudding für Hansi | Walter
Bastel & Freunde: An der Alten Donau; Kennst Du Wien, die Donaustadt? |
Österr. Bundeshymne | Neue Wr. Concertschrammeln: Vitamin Qu „Excentric Fox“; Wiener
Heurigenmarsch | Franz & Hedy Mika: Unser Schrebergarten | Kollegium
Kalksburg: Beim Schützeneder | The Andrew Sisters: Boogie Woogie Bugle Boy |
Gradinger/Koschelu: Donaustadt, ich lieb dich so
Dank an: Elfriede Peyrer, Wilhelm und
Elfriede Görnet, Vilma Bauer, Herbert List, Elisabeth Schreiber, Dr. Johanna
Lachnit, Mag. Gregor Kremser, Dr. Sophie Schwindshackl, Waltraud Pollak,
Maria Tovarek, Margarete Waclik, Raimund Schmidt, Christa Mari, Friedrich
Weiss, Gertrude Borth, Walter Bastel, Heinz Hinterkirchner, Traude Pollak,
Philomena Wolflingseder, Österreichische Mediathek, ORF, Radio Schöpfwerk
Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at;
Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik
Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Bezirksmuseum Donaustadt; Vervielfältigung: fast forward; Produktion: Kulturnetz,
www.kulturnetz.at
© 2004 Kulturnetz, Alle Rechte vorbehalten; KN
01-2-11-2004
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