Beschreibung: Beschreibung: CD-Weihnachtsgeschenk

 

 

Aktionsradius Wien / Dezember 2011

 

TIPP: DAS IDEALE WEIHNACHTSGESCHENK:

 

HÖRBUCH-REIHE

„Geschichte und Geschichten
der Wiener Gemeindebezirke“

Wiener Bezirksgeschichte als Hörbuch - ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle

Wien-Interessierten und alle, die mehr über Ihren Bezirk erfahren möchten!

Wer also noch kein Geschenk für Großeltern, Eltern

oder gute Freunde hat, der ist mit der Hörbuch-Reihe des Aktionsradius Wien gut bedient.

 

 

 

 

 

 

Das Archiv der Geschichte eines Bezirkes ist in der Regel beheimatet in Bezirksmuseen und Büchern, aber auch über den ganzen Bezirk verstreut in Form von Zeitzeugen, die sozusagen lebende Bestandteile des Archivschatzes darstellen. Die Bewohner des Bezirks sind diejenigen, die mit ihrem Detailwissen und ihren privaten Gegenständen den Überblick über die Bezirksgeschichte bereichern helfen. Ihre Geschichten und Erinnerungen – gemischt mit den historisch dokumentierten Begebenheiten – ergibt eine lebendige Darstellung von unterschiedlichen Themenbereichen und Zeitabschnitten, die durchaus auch die kultur- und sozialpolitischen Hintergründe der gesamten Stadt beleuchten. Oral-History, rundfunktauglich aufbereitet, kann somit die Geschichte auf unterhaltsame Art und Weise näher bringen – vor allem, um die lokale Geschichte in dieser Stadt und ihren 23 Bezirken samt ihren originellen G´schichteln, namhaften Persönlichkeiten und schrillen Figuren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Mit kurzweiligen Erzählungen, umrahmt von musikalischen Beiträgen, berichtet die Autorin und Sprecherin Barbara Wolflingseder über Begebenheiten aus alter Zeit und hält Erinnerungen von Bezirksbewohnern fest. Dabei versteht sie es in einmaliger Weise, die Geschichte wieder aufleben zu lassen und somit nicht zuletzt auch für junge Menschen verstehbar zu machen. Über den rationalen Zugang zu historischen Daten und Fakten hinaus ermöglicht sie auch einen emotionalen Zugang zu vergangenen Zeiten, indem sie Zeitzeugen authentisch und bildhaft berichten lässt und deren Interviews kunstvoll mit dem akustischen Rahmen einer jeweiligen Epoche verwebt, sodass man sich für kurze Zeit in diese zurück versetzt fühlt.

Bisher enthält die Reihe folgende CDs
:
03. Bezirk / Landstraße I 10. Bezirk / Favoriten I 16. Bezirk / Ottakring I 18. Bezirk / Währing (Neuerscheinung!)
22. Bezirk / Donaustadt I Sonderedition / "Die Donaustadt in der Nachkriegszeit"

Alle CDs sind zum Preis von 19 Euro erhältlich bei:
Aktionsradius Wien, 20., Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94, www.aktionsradius.at,
Mandelbaum-Verlag, 1., Wipplinger Straße 23, Tel. 535 34 77-0, www.mandelbaum.at,
Buchhandlung Frick, 10., Keplerplatz 9-11, Tel. 698 15 67
Buchhandlung Fritsch, 10., Favoritenstr. 218, Tel. 886 01 38
Buchhandlung Wimmer, 16., Thaliastraße 81, Tel. 492 07 33
Buchhandlung Mayer, 16., Ottakringer Straße 109, Tel. 486 23 34
Buchhandlung Skalsky im DZ, 22., Wagramer Straße 81/Top 137
sowie im gut sortierten Buchhandel.

Aus der Hörbuch-Reihe „Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“ sind bisher erschienen:


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Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke
Bezirks-CD Währing / Vol. 5
ISBN 978-3-85476-309-3

Vor vielen hundert Jahren floss hier, wo sich heute der Nobelbezirk Währing befindet, ein Bach, den es längst nicht mehr gibt und der dem alten Ortskern den Namen verdankt. 1874 wurde der Währingerbach eingewölbt und fließt nun unterirdisch bis hinunter zum 9. Bezirk, wo er in den Alserbach mündet. Dieser alte Ortskern lag zwischen der heutigen Währingerstraße und der Gentzgasse. Es gesellten sich die ehemaligen Vororte Weinhaus, Gersthof und Pötzleinsdorf dazu, die ursprünglich für ihren Weinbau bekannt waren und so fasste man diese Dörfer im Jahre 1892 zum 18. Bezirk zusammen.

Genau genommen waren damals auch noch Neustift am Walde und Salmannsdorf im Bunde, doch wurden diese beiden Gemeinden 1938 an Döbling abgetreten. An den ehemaligen Weinort erinnert heutzutage höchstens noch der Name Weinhaus, längst sind Reben und Heurige hier verschwunden. Nur noch eine einzige Buschenschank existiert - ganz oben in Pötzleinsdorf.

Im 19. Jahrhundert kamen die Wiener jedoch mit Freude zur Sommerfrische heraus nach Währing. Schubert etwa ließ sich gerne im Gasthaus
Zum Biersack nieder, wo er das Lied Horch die Lerche im Ätherblau komponierte. Viele Berühmtheiten zog es hier her, wie Arthur Schnitzler, Egon Friedell, Emmerich Kalman, Felix Salten, die auch hier wohnten. Prachtvolle Villen entstanden im so genannten Cottageviertel, welches man gemeinsam mit Grünoasen, Parkanlagen und viel Baumbestand wohl als erstes mit dem 18. Bezirk assoziiert. Doch auch das ländliche Pötzleinsdorf, das urige Weinhaus oder das bunt gemischte Kreuzgassenviertel sind charakteristische Grätzeln von Währing.

Vom Gürtel hinauf bis zum Schafberg zieht sich das 6,31 km
² große Gebiet, in dem rund 50.000 Bewohner leben. Großteils sehr zufriedene und glückliche Bewohner, denn der Achtzehnte gehört mit Sicherheit zu den schönsten und beliebtesten Wohnbezirken Wiens.

Wir haben die ganzen Parks rundherum. Ich kann mir nicht vorstellen zwischen lauter Häusern eingepfercht zu sein. Ich hab´ vis a vis von der Kirche die Grünanlagen, ich geh fünf Minuten in den Türkenschanzpark oder am Schafberg hinau, das ist ja bei uns wirklich phantastisch - also gegendmäßig ist es ja bei uns wirklich traumhaft.
(Ludwig Fencl, langjähriger Wirt
Zum gemütlichen Weinhauser)

Man sieht auf die Weinberge, es wirkt absolut ländlich. Eine ländliche Idylle. Wahnsinnig schön. Man hat nicht das Gefühl in Wien zu sein.
(Heinz Holecek, Opernsänger und begeisterter Pötzleinsdorfer)

Das Viertel ist irgendwie sehr witzig. Es ist ein sehr buntes, kulturell sehr gemischtes Viertel. Mir gefällts sehr gut.
 (Beatrix Neundlinger, Musikerin im Kreuzgassenviertel)

Inhalt: 1. 18. Bezirk Währing (11:35) | 2. Pötzleinsdorf (9:17) | 3. Gersthof (6:53) | 4. Weinhaus (10:56) | 5. Cottage und Türkenschanzpark (18:17) 6. Noch mehr Währinger Berühmtheiten (9:52)

Musik: Schubert Ensemble Budapest: Franz Schubert, Oktett in F-Dur D 803 | Rudi Koschelu / Franz Handler: Spaziergang durch Währing | Alban Berg Quintett: Ludwig van Beethoven, Quartett in F Major, Op. Nr. 1 | Richard Tauber: Franz Schubert, Horch, horch, die Lerche im Ätherblau! | Die Original Wiener Schrammeln: Die Pötzleinsdorferin; Mein liebes Pötzleinsdorf | Fritz Kreisler: Humoresque Op.1 Nr. 7 | Matthias Georg Monn: Sinfonia in H-Dur | Ludwig van Beethoven: Un lieto di brindisi | Duo Stadlmayr / Kroupa: Zauber der Vorstadt | Emmerich Kálmán: Grüss mir mein Wien; Gräfin Mariza, Wenn es Abend wird | Ludwig van Beethoven: Mondscheinsonate | Fritz Kreisler: Liebesfreud | Maria Cebotari: Madame Butterfly / Pucchini, Die prunkene Schleife | Heinz Holecek: Mein Herz das ist ein Bilderbuch vom alten Wien; Geh langsam durch die Gassn | Schmetterlinge: Boom Boom Boomerang | Milestones: Falter im Wind | Schmetterlinge: Proletenpassion, Lied vom A-Sager | Felix Mendelssohn-Bartholdy: Venezianisches Gondellied | Philharmonia Schrammeln: Leben heißt genießen

Dank an: Heidi Brunnbauer, Beatrix Neundlinger, Brigitte Weber, Heinz Holecek, DI Werner Winterstein, Ludwig Fencl, Paul Katt, Österreichische Mediathek

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Archiv Bezirksmuseum Währing; Vervielfältigung: Weber.creativmedia; Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at

© 2009 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW 11-2009, ISBN 978-3-85476-309-3


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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“

Bezirks-CD Favoriten / Vol. 4
ISBN 978-3-85476-261-4

Favoriten ist der bevölkerungsreichste Wiener Gemeindebezirk. Einwohnermäßig würde der 10. Bezirk - wäre er eine eigene Stadt - gleich nach Wien, Graz und Linz kommen, an vierter Stelle der österreichischen Städte also. Den Namen hat Favoriten nicht etwa von einem seiner Dörfer, wie in anderen Bezirken üblich, sondern vom ehemaligen kaiserlichen Lustschloss "Favorita", dem heutigen Theresianum in Wieden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Favoriten zum Arbeiter- und Industriebezirk. Viele tschechische Zuwanderer siedelten sich hier an, um etwa in den zahlreichen Ziegelfabriken Arbeit zu finden. Dort wurde das Baumaterial für die Ringstraßen-Gebäude produziert. Die durch den Lehmabbau entstandenen Gruben dienten später als Badeteiche, was vor allem die Favoritner Jugend der 30er, 40er und 50er Jahre zu schätzen wusste.

Der 10. "Hieb" liegt zwar jenseits der Touristenpfade und kaum ein Wien-Besucher würde sich hier her verirren, sieht man sich den Bezirk aber genauer an, stößt man auf Schätze die sowohl durch ihren Charme als auch die Geschichte dahinter faszinieren. Da gibt es zum Beispiel den "Böhmischen Prater", vom Proletariat als bescheidene Vergnügungsstätte gegründet, ist er noch immer ein Ausflugsort, der durch nostalgisch-liebenswerten Flair besticht oder die sagenumwobene "Spinnerin am Kreuz", eine gotische Steinsäule, neben der sich einst das Hochgericht befand, der "Galgen vom Wienerberg".

Das Amalienbad mit seiner eleganten Innenausstattung im Art-Deco-Stil, der Wasserturm, der vom Wienerberg aus den Bezirk überstrahlt und der Laaerberg, Drehort von aufwendigen Stummfilmen wie "Sodom und Gomorrha" aus den 20er Jahren, die Hollywoods Monumentalschinken um nichts nach standen. Und die "Kreta", das Arbeiterviertel um die Ankerbrotfabrik, die schon wilde Zeiten hinter sich hat. Der Kabarettist und Musiker Gerhard Bronner ist hier übrigens aufgewachsen.

Von all diesen Dingen ist auf der CD die Rede, wiederbelebt durch die Erinnerungen der Bewohner, angereichert mit Historie und viel Musik. Und natürlich - nicht zu vergessen - vom Baron Karl, dem "Bezirksheiligen" sozusagen, der zwar schon im Jahre 1948 das Zeitliche segnete, aber immer noch nicht gestorben ist.


Inhalt: 1. Favoriten (9:20) | 2. Favoritner Wahrzeichen (22:00) | 3. Traumfabrik Laaerberg (4:05) | 4. arbeiter- und Industriebezirk (8:31) | 5. Favoritner Bewohner (10:55) | 6. Die Peripherie (8:08) | 7. Vergessene Geschichte (7:52) | 8. Kultur im Zehnten (8:43)

Musik: Komm nach Favoriten | Fata Morgana| Auf der Jagd | Spinne, kleine Spinnerin am Kreuz | Konzert für Oboe und Streicher in d-Moll | Aufzugsmusik | Der böhmische Prater | Baronkarl | Da draußt am Favoritner Gürtel | Wer Favoriten kennt | Favoritenlied | Favoritner Hetz | Mei' Favoriten | Varnenski tantz | Hajri Ma Te Dike | Me Dikhlem Suno | Mährische Musikanten | S'Lebm is hoat in Favoriten | Ouvertüre in a-Moll | Wein, Weib und Gesang | I bin a Favoritner Kind | Ich war der Vamp von Favoriten

Herzlichen Dank an: Ing. Gerhard Blöschl, Lucia Brandstätter, Johann Gilly, Peter Henisch, Klara Höbart, GR Marianne Klicka, Herbert Lederer, Ingrid Merschl, Charlotte Müller-Neumayer, Karl Novak, Fritz Nussböck, Mag. Karl Pufler, Helmut Schmitzberger, Prof. Peter Singer, Ceija Stojka, Walter Sturm, Berta Wenzel, Kultur 10 – Waldmüllerzentrum, MagnumMusic, Österreichische Mediathek

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau;
Sprecheraufnahmen: Martina Cizek; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Archiv Bezirksmuseum Favoriten; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH; Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at

© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW 10-2008, ISBN 978-3-85476-261-4


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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke

Bezirks-CD Ottakring / Vol. 3
ISBN 978-3-85476-260-7

Ottakring
das ist jener Wiener Gemeindebezirk, der das Ur-Wienerische besonders charakterisiert. Beliebt ist der 16. Bezirk vor allem, weil er sowohl die Vorzüge der Großstadt als auch die Annehmlichkeiten eines ländlichen Erholungsgebietes vereint. Auch für Zuwanderer war und ist die Urwiener-Vorstadt ein Anziehungspunkt. Waren es früher vor allem Bulgaren, Tschechen und Slowaken, die sich hier ansiedelten, haben in den letzten Jahren vor allem türkische Zugereiste den 16tenzu ihrem Heimatbezirk erkoren, wie besonders die Gegend um den Brunnenmarkt mit ihrer bunten Vielfalt und dem orientalischen Flair deutlich macht.

In früherer Zeit lockten unzählige Gasthäuser und Heurigenlokale ganz Wien nach Neulerchenfeld und Alt-Ottakring. Einerseits wegen der wesentlich günstigeren Preise, andererseits wegen der Gemütlichkeit, denn in den Wirtshäusern wurde gern musiziert. Ottakring galt als
Brutstättedes Wienerlieds. Namhafte Persönlichkeiten, denen wir den typischen Stil der Wiener Unterhaltungsmusik zu verdanken haben, waren hier zuhause, wie etwa die Brüder Schrammel oder in heutiger Zeit Karl Hodina. Aber nicht nur Vergnügen und Fröhlichkeit waren hier zuhause, sondern auch bittere Armut. Viele Handwerker wie z.B. die Perlmuttdrechsler betrieben Werkstätten in ihren bescheidenen Wohnungen. Durch die Errichtung zahlreicher Fabriken, von denen heute kaum noch welche in ihrer ursprünglichen Form bestehen, wurde Ottakring zum klassischen Arbeiterbezirk und war auch das Zentrum der Arbeiterbewegung um 1900.

Aus dem einstigen Industriebezirk ist nun ein Bezirk mit Grünflächen, Park- und Wohnhausanlagen geworden. Von den alten Betrieben ist noch die Ottakringer Brauerei geblieben, die neben der Kuffner-Sternwarte dem Schloss Wilhelminenberg oder der Jubiläumswarte mittlerweile zu Ottakrings Wahrzeichen gehört.

Es ist bekannt, dass ich eine besondere Nähe zum 16. Wiener Gemeindebezirk, zu Ottakring, empfinde. Denn in diesem Bezirk wohne ich, da bin ich zu Hause, hier habe ich als geborener Niederösterreicher meine neue Heimat gefunden. Hier habe ich auch vieles erlebt, das einen prägt und emotionale Bindungen zum Bezirk bewirkt. Mich persönlich freut es natürlich ganz besonders, wenn im Rahmen der CD-Reihe
Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirkenun Ottakring an der Reihe ist und ich Ihnen diese CD empfehlen darf.
(Dr. Michael Häupl, Bürgermeister von Wien)

Inhalt: 1. Ottakring (4:16) | 2. Geschichtliche Entwicklung (5:23) | 3. Wilhelminenberg & Liebhartstal (10:59) | 4. Ottakring und der Wein (8:19) | 5. Wiege des Wienerlieds (16:29) | 6. Wirtshäuser, Vergnügen & kulturelles Leben (6:58) | 7. Brunnenmarkt (3:34) | 8. Arbeiter- und Industriebezirk (6:47) | 9. Bezirksmuseum Ottakring (4:11) | 10. Erinnerungen der Bezirksbewohner (10:30)

Musik: Erinnerungen an Johann Schrammel | Liabes Alt-Ottakring | Kaiser Franz Joseph Marsch | Liebhartstal du bist mei Freud
´ | Ausgsteckt is´ | Dös is mei Hoamatle | Ottakringer Marsch | Hergott aus Sta´ | Die Reblaus | Es wird a Wein sein | Erst wenn´s aus wird sein | Kronprinz Rudolf Marsch | Das größte Glück | I liassert Kirschen für die wochsen | Spiritus | Mir gfallt der Wirt in Ottakring | Der gschupfte Ferdl | Brunnenmarkt | Zaumgschwasst | Wir in Ottakring | Secht´s Leuteln so war´s anno 30 | I hob Hamweh noch Ottakring | Sagt ana Ottakring

Dank an: Robert Medek, Kurt Stimmer, Herbert Zotti, Karl Hodina, Helmut Grassl, Volker Wimmer, Leopold Grohsinger, Rudolf und Hilda Weingartner, Engelbert Jank, Adolfine Stiglitz, Hertha Sladek, Karl Medek, Heinz Ostermann, Raimund Winklbauer, Wiener Volksliedwerk, Österreichische Mediathek, ORF

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Heinz Ostrmann; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH; Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at

© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW 16-2008, ISBN 978-3-85476-260-7


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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“

Bezirks-CD Landstraße / Vol. 2
ISBN 978-3-85476-259-1

Der 3. Bezirk zeichnet sich besonders durch seine kulturelle Vielfalt aus. Museen und Theater, Schlösser und Palais, Botschaftsviertel und großbürgerliche Wohngegenden,  wunderschöne Parkanlagen finden sich hier, aber auch Arbeiter- und Industrieviertel, der Bahnhof Wien Mitte, Einkaufszentren – die Landstraße hat viele Gesichter. Die Geschichte der Landstraße ist sehr alt, geht zurück bis in die Römerzeit. Wie sich dieser Bezirk entwickelt und geformt hat, was hier über die Jahrhunderte alles passiert ist, Heiteres wie auch Tragisches, das ist auf dieser Audio-CD zu hören. Neben den historischen Fakten liefern die Bewohner des Bezirks und die ehemaligen Landstraßer, die hier aufgewachsen sind, lebhafte Geschichten, berührende Erinnerungen – kostbare Schätze, die nicht verloren gehen dürfen.

Der Autor Dietmar Grieser z.B. erzählt Anekdoten über bedeutende Persönlichkeiten, die auf der Landstraße beheimatet waren. Die Schauspielerin Erne Seder, der Jazzmusiker Joe Zawinul, der Filmproduzent Otto Pammer erinnern sich an ihre Kindheit im Erdberg der 30er und 40er Jahre und schildern eindrucksvolle Bilder aus dieser Zeit. Die ehemalige Widerstandskämpferin Antonia Bruha spricht über ihre dramatischen Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Entstehung der „Arena“ Mitte der 70er Jahre, bei der Reinhart Liebe - Landstraßer Musiker und Psychotherapeut – dabeigewesen ist, endet der akustische Rundgang über den 3. Bezirk, der mit viel Musik aufgelockert wurde. Extra für die CD aufgenommen (Duo Fostel/Lechner) wurden der Erdberger Marsch und das Fiakerlied.

Ich fühl´ wenn ich durch die Bezirke geh´ das Fluidum des Bezirks. Die Menschen agieren anders, ich möcht´ fast sagen, seh´n anders aus. Mich fasziniert am dritten Bezirk die Verschiedenartigkeit in der Darbietung und im Aussehen der Grätzel.
(Prof. Karl Hauer, Bezirksmuseum Landstraße)

Im 3. Bezirk gibt es in mehrfacher Hinsicht eine echte kulturelle Vielfalt: die altbürgerlichen Häuser um den Arenbergpark und das Botschaftsviertel, aber auch die Arbeiterregion Erdberg und das beginnende Gartenland. Eine derartige Vielfalt auch von gesellschaftlichen Existenzmöglichkeiten. Und zudem noch eine ziemlich reiche Zuwanderungskultur.
(Reinhard Liebe, Therapeut und Musiker im 3. Bezirk)

Inhalt: 1. Dritter Bezirk – Landstraße (3:14) | 2. Geschichtliche Entwicklung des 3. Bezirks (1:55) | 3. Erdberg (21:56) | 4. Unter den Weißgerbern (9:43) | 5. Landstraße (4:48) | 6. Bedeutende Bewohner der Landstraße (13:02) | 7. Zeit des Widerstandes (7:30) | 8. Palais und bedeutende Bauwerke (6:51) | 9. Kirchen und Friedhöfe (5:33) | 10. Kulturelles Leben im 3. Bezirk (4:09)

Musik: Klassisches Wiener Schrammel-Quartett: Neue Welt Blümchen; Wiener Fiaker, Galopp; Wiener Künstler; Hans Jörgel Polka | Duo Fostel/Lechner: Erdberger Marsch | Duo Fostel/Lechner: Fiakerlied | Liebe & seine Leute Mei lilanes Kapperl | Marta Eggerth: Ein Lied ein Kuss ein Mädel | Weather Report Birdland | Cannonball Adderley: Mercy Mercy Mercy | W.A. Mozart Konzert: f. Flöte u. Orchester Nr. 2 D-Dur | Friedrich Lips & Vladimir Toncha: Cinema | Saracina: Dilmana | Ensemble Wien: Flüchtige Lust | Malat Schrammeln: Wo die Zitronen blüh´n | Anton Bruckner: Präludium in Es-Dur | W.A. Mozart Quintett, K. 406 | Liebe & seine Leute: Durch die Simmeringer Wüstn; A Engel kummt noch Erdberg

Dank an: Karl Hauer, Erne Seder, Otto Pammer, Joe Zawinul, Dietmar Grieser, Franz Kietreiber, Antonia Bruha, Kaplan Josef Bruder, Martin Fostel, Christoph Lechner, Radio Schöpfwerk

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Archiv Bezirksmuseum Landstraße; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH; Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at

© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW 03-2008, ISBN 978-3-85476-259-1


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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“

Bezirks-CD Donaustadt / Vol. 1
ISBN 978-3-85476-258-4

Die Donaustadt ist nicht nur der jüngste, sondern auch der mit Abstand größte Bezirk Wiens. Man könnte eine zehnteilige CD-Edition herausgeben und hätte immer noch nicht alles erzählt. Die vorliegende CD gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Donaustadt, die sich aus acht, einst rivalisierenden Bauerngemeinden entwickelt hat. Authentische Erzählungen, wie beispielsweise über die Zwischenkriegszeit und die Nachkriegsjahre, aber auch vergnügliche Erzählungen und Anekdoten garantieren Information und Unterhaltung gleichermaßen. Die vielseitige Musik – von Willy Forst und Anton Karas bis Fatty George und Count Basic – spannen den Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Text und Musik ergeben ein buntes Bild, ein lebendiges Panorama von der Donaustadt, die mit dem Naturparadies Lobau auf der einen Seite und der modernen Donaucity auf der anderen Seite Gegensätze zu bieten hat, wie kein anderer Wiener Gemeindebezirk. Stellvertretend für alle Beteiligten möchte ich Barbara Wolflingseder und dem Verein „Kulturnetz“ für Idee und Durchführung dieses neuen und vorbildlichen Projekts danken; ein Projekt, das die Kultur und Geschichte eines Bezirkes mit Hilfe eines zeitgemäßen Mediums verbreitet.
(Dr. Andreas Mailath-Pokorny
Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft)

„Was mich so fasziniert an diesem Bezirk, sind die großen Kontraste. Dieses Ländliche hat mich interessiert, das weite Flächenangebot und auf der anderen Seite diese Großbauten. Da auf der Donauplatte entsteht ja jetzt einer der modernsten Stadtteile Europas, sagt man.“
(Liselotte Hansen-Schmidt, Autorin und Journalistin)
 
Inhalt: 1. Die Donaustadt (8:48) | 2. Kaisermühlen (15:45) | 3. Eßling (4:44) | 4. Süßenbrunn (2:29) | 5. Aspern (12:23) | 6. Kagran (5:03) | 7. Stadlau (7:49) | 8. Hirschstetten (3:47) | 9. Breitenlee (3:24) | 10. Die Lobau (8:47)

Musik: Count Basic: Donau Experience | Anton Karas: Donauwalzer (J. Strauß) | Herzton Schrammeln: C-Tanz, Slibowitz Tanz, Hallo, do san mir munter, Weana Gmüat, Schnoferl Tanz, Mondwalzer | Vincenz Wizlsperger: Kondolierwalzer | Georg Friedrich Händel: Sonate in A | Tomaso Albinoni: Konzert für Oboe Nr. 9 | Fatty George: Jazzwiese | Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 | Hans Albers & Heinz Rühmann: Flieger grüß´ mir die Sonne | Heinz Ditsch & Kurt Fransche: Reise Nr. 1 | Ernie Bieler & Rudi: Hofstetter Zwei himmelblaue Augen | Wiener Philharmoniker: Im Fluge Polka (Josef Strauß) | Franz Mika: Pudelnackert ohne Hemd | Willy Forst: Drunt in der Lobau | Walter Bastel: An der alten Donau

Dank an: Edith Müllbauer, Helmut Just, Liselotte Hansen-Schmidt, Anton Klein, Gerda Pernegr, Helene Schuller, Karl Novak, Walter Bastel, ORF, Radio Schöpfwerk

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Album Verlag für Photographie, C. Zöhling 1913; Vervielfältigung: BWK Publishing Solutions GmbH; Produktion: Aktionsradius Wien, www.aktionsradius.at; Verleger: Mandelbaum Verlag, www.mandelbaum.at

© 2008 Aktionsradius Wien, Alle Rechte vorbehalten; AW 22-2008, ISBN 978-3-85476-258-4


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Beschreibung: Beschreibung: CD-Label-50jahre22web

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„Geschichte und Geschichten der Wiener Gemeindebezirke“

Bezirks-CD „Erinnerungen“ / Sonderedition

Erinnerungen und Geschichten aus der Donaustädter Nachkriegszeit: Bezirksbewohner der Donaustadt, die in den Nachkriegsjahren ihre Kindheit, Jugend oder ihre mittleren Jahre durchlebt haben, erzählen wie sie den Kampf ums Überleben in dieser schwierigen Zeit gemeistert haben. Die Donaustadt, die in der NS-Zeit Großenzersdorf geheißen hat und erst am 2. Juli 1954 neu gegründet wurde und ihren heutigen Namen erhielt, ist von 1945 bis 1955 von der russischen Besatzung verwaltet worden. Wie sich das Leben in der Russenzone abspielte, aber auch ganz alltägliche Dinge wie Essen, Wohnen oder Freizeitbeschäftigung sind Themen, die neben historischen Fakten erzählt werden.

Was hat man gegessen, wenn doch kaum Nahrung vorhanden war. Wie hat man sich gewaschen, wenn
s keine Seife gab? Wie hat man gewohnt in all den Trümmern und wie sind Frauen und Mädchen mit den gefürchteten Besatzungssoldaten umgegangen? Buben spielten ganz selbstverständlich und ohne Furcht mit Munition und Waffen, die überall herumlagen und legten unterm Bett ganze Arsenale an. Russische Soldaten kletterten häufig über Gartenzäune und erfreuten sich an den Früchten der Donaustädter Schrebergärten. Die weibliche Bevölkerung versteckte sich in Kellern oder sogar unter Scheibtruhen, traute sich wochenlang nicht auf die Straße und wenn dann nur unter Kopftüchern vermummt zu groß war die Angst vor den Befreiern, über die während des NS-Regimes die fürchterlichsten Geschichten verbreitet wurden. Welch großartiger Moment für eine Fünfjährige, wenn der Vater aus der Kriegsgefangenschaft endlich nach Hause kam und gleich noch ein Weihnachtsbäumchen dabei hatte. Wie schön war der Zusammenhalt im Gemeindebau, wenn die geplünderten Lebensmittel gemeinsam verzehrt wurden. Und der alte Mantel, den die Mutter wenden ließ, damit der Sohn schön aussah, wenn er zum Tanzabend in die Hawaii in Kagran gehen wollte.

All diese berührenden, angstvollen und doch auch immer wieder heiteren Geschichten gibt es auf dieser CD zu hören. Die Lieder
An der Alten Donau, Liebe Alte Donau und Kennst Du Wien, die Donaustadt?vom Kaisermühlener Kaufmann und Hobbymusiker Karl Bastel (Text und Komposition) wurden von seinem Sohn Walter Bastel gesungen und für diese CD extra aufgenommen und zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde er dabei von Heinz Hinterkirchner (Gesang) und Traude Pollak (Klavier).

Inhalt: 1. Kriegsende (7:50) | 2. Russenzone Donaustadt (16:57) | 3. Schulzeit nach dem Krieg (4:33) | 4. Kindheit zwischen Bombentrichtern (10:32) | 5 Land der Erbsen, Land der Bohnen (8:47) | 6. Maikäfer flieg (4:06) | 7. Weite Wege (4:07) | 8. Wohnen nach dem Krieg (6:03) | 9. Kleines Glück im Grünen (4:03) | 10. Freizeit, Sport & Spiele der Jugend (5:45) | 11. Hygiene (2:32) | 12. Kennst Du Wien, die Donaustadt? (4:34)

Musik: Fritz Kreisler: La Gitana; Toy Soldiers´ March | des ano: liebestod | Erstes strenges Kammerorchester: Traditional Csardas; Jamaica Farewell | Mnozil Brass: Shostipolka; Pudding für Hansi | Walter Bastel & Freunde: An der Alten Donau; Kennst Du Wien, die Donaustadt? | Österr. Bundeshymne | Neue Wr. Concertschrammeln: Vitamin Qu Excentric Fox; Wiener Heurigenmarsch | Franz & Hedy Mika: Unser Schrebergarten | Kollegium Kalksburg: Beim Schützeneder | The Andrew Sisters: Boogie Woogie Bugle Boy | Gradinger/Koschelu: Donaustadt, ich lieb dich so

Dank an: Elfriede Peyrer, Wilhelm und Elfriede Görnet, Vilma Bauer, Herbert List, Elisabeth Schreiber, Dr. Johanna Lachnit, Mag. Gregor Kremser, Dr. Sophie Schwindshackl, Waltraud Pollak, Maria Tovarek, Margarete Waclik, Raimund Schmidt, Christa Mari, Friedrich Weiss, Gertrude Borth, Walter Bastel, Heinz Hinterkirchner, Traude Pollak, Philomena Wolflingseder, Österreichische Mediathek, ORF, Radio Schöpfwerk

Gestaltung und Technik: Barbara Wolflingseder, www.wolflingseder.at; Sprecher: Barbara Wolflingseder und Andre Blau; Grafische Gestaltung: Grafik Design Wolfgang Bledl; Fotos: Wolfgang Bledl, Bezirksmuseum Donaustadt; Vervielfältigung: fast forward; Produktion: Kulturnetz, www.kulturnetz.at

© 2004 Kulturnetz, Alle Rechte vorbehalten; KN 01-2-11-2004

 

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